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EU-Bericht - Europa: Badegewässer-Qualität häufig spitze

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Klares Wasser und eine saubere Badestelle am Ufer - wer davon träumt, kann den neuesten EU-Bericht zur Badewasser-Qualität in Europa nutzen. Fazit: Fast alles ist spitze.

Badesee in Brandenburg
Badesee in Brandenburg Quelle: imago

Passend zur sommerlichen Hitze in Deutschland schnitten die Badestellen hierzulande überwiegend sehr gut oder gut ab. So lag etwa Brandenburg nach Angaben der Landesregierung mit 97,9 Prozent der Badegewässer mit einer "ausgezeichneten" Wasserqualität innerhalb Deutschlands (91,4 Prozent) mit an der Spitze und auch deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Luxemburg Spitzenreiter

Für über 21.801 Badestellen am Meer, in Seen und Flüssen haben die Europäische Umweltagentur und die EU-Kommission in ihrem Bericht akribisch aufgelistet, ob die Wasserqualität "ausgezeichnet", "gut", "ausreichend" oder "mangelhaft" ist. Bei "mangelhaft" sollte die Badestelle gesperrt oder vom Baden abgeraten werden. Ausgewiesen wurden die Ergebnisse der Messungen von 2017 für alle 28 EU-Staaten sowie für die Schweiz und Albanien.

An der Spitze der Badegewässer mit "ausgezeichneter" Wasserqualität lagen demnach Luxemburg (100 Prozent), Malta (98,9 Prozent), Zypern (97,3 Prozent), Griechenland (95,9 Prozent) und Österreich (95,1 Prozent). Deutschland landete aber ebenfalls weit vorne auf Platz sieben mit 91,4 Prozent. Mit 2.287 Stränden an Meer, Seen und Flüssen hatte Deutschland mehr Badegewässer gemeldet und überprüft als Spanien (2219), das nur in 85,5 Prozent aller Fälle ein "ausgezeichnet" als Prädikat bekam. Auch Italien lag mit 89,9 Prozent bei der Bestnote hinter Deutschland. Frankreich mit seinen 3.379 Badegewässern schnitt vergleichsweise schlecht ab: Mit nur 77,7 Prozent einer "ausgezeichneten" Wasserqualität lag das Land auf einem der hinteren Ränge. Die Schlusslichter bildeten Bulgarien (44,2 Prozent) und Rumänien (50 Prozent).

306 Badestellen durchgefallen

Insgesamt bescheinigte die EU im Durchschnitt 84,7 Prozent aller untersuchten Badegewässer eine "ausgezeichnete" Wasserqualität, immerhin noch 8,6 Prozent eine "gute" Qualität und 2,4 Prozent eine "ausreichende" Qualität. 306 Badestellen oder 1,4 Prozent fielen mit der Note "mangelhaft" durch. Eine ganze Reihe von Gewässern konnten wegen nicht ausreichender Proben oder weil sie neu waren, nicht in die Liste aufgenommen werden. Wer sich genauer erkundigen will, welche Badestelle besonders gut oder womöglich problematisch ist, der kann sich den Bericht - auch auf Deutsch - unter www.eea.europa.eu aufrufen und auf der Homepage auch ganz konkret nach einzelnen Badestellen in der nächsten Umgebung - oder in einem Urlaubsland - suchen.

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