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Reaktionen auf Dreyer-Aussagen - Linke begrüßt SPD-Annäherung

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SPD und Linke koalieren in einigen Bundesländer. Auf Bundesebene war dies bislang ein Tabu. Ändert sich dies nun?

Linke-Chefin Katja Kipping in Berlin. Archivbild
Linke-Chefin Katja Kipping in Berlin. Archivbild
Quelle: Lisa Ducret/dpa

Die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer hat ein mögliches Bündnis mit den Linken auf Bundesebene ins Gespräch gebracht. Bei der Linken stoßen die Aussagen auf positive Resonanz. Partei-Chefin Katja Kipping hofft auf "konstruktive Gespräche über neue linke Mehrheiten" nach der Wahl.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer nannte den Vorschlag als "seit Jahren überfällig". Es sollte "eine Normalität sein, dass man über potenzielle Kooperationsmöglichkeiten unbefangen und ohne Schaum vorm Mund redet", so Lederer.

Dreyer hatte den Funke-Zeitungen gesagt: "Sollte es eine Mehrheit links von der Union geben, müssen wir das Gemeinsame suchen und das Trennende analysieren. Unser Anspruch muss sein, ein Bündnis anzuführen." Natürlich habe die Linkspartei teilweise Positionen, die die SPD nicht teile. "Einige sind für uns auch nicht verhandelbar, aber Koalitionspartner sind nie das gleiche wie man selbst. Dann muss man sich eben verständigen."

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