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Rechtsstreit um Bewerbung - BGH prüft "bekömmliches" Bier

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Darf eine Brauerei ihr Bier als "bekömmlich" bewerben? Das prüft nun der Bundesgerichtshof. Laut EU-Recht ist diese Angabe für Alkohol nicht verwendbar.

BGH prüft, ob Bier als bekömmlich beworben werden darf.
BGH prüft, ob Bier als bekömmlich beworben werden darf.
Quelle: Felix Kästle/dpa

Ein seit Jahren schwelender Bierstreit beschäftigt den Bundesgerichtshof (BGH). Die Richter müssen entscheiden, ob eine Brauerei aus dem Allgäu ihre Biere als "bekömmlich" bewerben darf. Der Verband Sozialer Wettbewerb hatte 2015 eine einstweilige Verfügung erwirkt und die Werbung damit untersagt.

In den zwei Vorinstanzen blieb die Brauerei bisher erfolglos: Der Begriff "bekömmlich" sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die nach EU-Recht für alkoholische Getränke nicht erlaubt sei.

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