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Reform der Studentenförderung - FDP will Bafög komplett umbauen

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2017 haben rund 557.000 Studenten Bafög erhalten. Die Förderung ist gekoppelt ans Eltern-Einkommen und muss zurückgezahlt werden. Die FDP will das ändern.

Ein Hörsaal der Georg-August-Universität in Göttingen.
Nach den FDP-Plänen soll jeder Student mindestens 200 Euro Bafög bekommen.
Quelle: Swen Pförtner/dpa
Die FDP will das Bafög reformieren. Archivbild.
Die FDP will das Bafög reformieren. Archivbild.
Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Die FDP möchte das Bafög komplett umbauen und Studenten unabhängig vom Einkommen der Eltern unterstützen. Ein Bundestagsantrag sieht ein "Baukasten-Bafög" mit mehreren separat wählbaren Komponenten vor.

Alle Studenten sollen einen Sockel von 200 Euro erhalten. Ein Zuschuss von weiteren 200 Euro ist an eine Bedingung geknüpft: zehn Wochenstunden Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeit, Pflege von Angehörigen oder Betreuung eigener Kinder. Beide Zahlungen sollen nicht zurückgezahlt werden müssen.

Als drittes Element ist ein zinsfreies Darlehen vorgesehen, das später je nach Höhe des Einkommens zurückzuzahlen ist. Mit den drei Komponenten sollen Studenten auf maximal 1.000 Euro pro Monat kommen.

Regierung will Höchstbetrag anheben

Der Bundestag soll am kommenden Freitag darüber beraten. Dann wird auch erstmals über die Bafög-Novelle von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) debattiert. Sie sieht vor, dass der Förderhöchstbetrag von 735 auf 861 Euro steigt.

2017 erhielten rund 557.000 Studenten die staatliche Unterstützung. Das sind laut Deutschem Studentenwerk rund 18 Prozent aller Studierenden.

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