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Regierung hebt Verbot auf - Botsuana erlaubt Elefantenjagd

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Seit 2014 war es in Botsuana verboten, Elefanten zu jagen. Das soll sich nun wieder ändern, teilt die Regierung des Landes mit.

Elefanten trinken Wasser im Chobe-Nationalpark. Archivbild
Elefanten trinken Wasser im Chobe-Nationalpark. Archivbild
Quelle: Charmaine Noronha/AP/dpa

In Botsuana hat die Regierung die Jagd auf Elefanten wieder erlaubt. Nach langen Beratungen habe man beschlossen, das seit 2014 geltende Jagdverbot aufzuheben. Das teilte das Umweltministerium mit. Konflikte zwischen Elefanten und Menschen hätten zugenommen, und dies habe negative Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der Menschen gehabt, hieß es.

In dem Land sollen bis zu 150.000 Elefanten leben, etwa ein Drittel des Gesamtbestandes des Kontinents. Botsuana ist bei Touristen sehr beliebt.

Das Verbot gegen die Jagd von Elefanten wurde 2014 unter dem damaligen Präsidenten Ian Khama eingeführt. Seitdem wurde immer wieder diskutiert, ob es aufgehoben werden soll. Der Konflikt zwischen den Tieren und Menschen war dabei ein großes Thema. In vielen afrikanischen Ländern sind Nationalparks und Tierreservate nicht eingezäunt. So kommt es oft vor, dass Elefanten und andere Tiere in Dörfer oder über Ackerland wandern und die Ernte zerstören.

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