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Proteste gegen Regierung - Hongkong: Polizei nimmt Demonstranten fest

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Seit Monaten demonstrieren Regierungsgegner in Hongkong. Bei aktuellen Protesten wurden mindestens 20 Menschen festgenommen.

Polizisten bei einer Demonstration in Hongkong.
Polizisten bei einer Demonstration in Hongkong.
Quelle: Vincent Thian/AP/dpa

Vor dem geplanten Generalstreik haben am Wochenende in Hongkong erneut Zehntausende Demonstranten gegen die pro-chinesische Regierung protestiert. Die Polizei nahm mehr als 20 Teilnehmer fest. Sie begründete dies mit diversen Vergehen, darunter Körperverletzung und unrechtmäßige Versammlung.

Bereits am Samstag hatten Sicherheitskräfte Tränengas auf schwarz gekleidete Demonstranten geschossen. Die Veranstalter sprachen von 120.000 Demonstranten - die Behörden gaben die Zahl mit 42.000 an.

Die chinesische Regierung verschärfte den Ton und bezeichnete die Demonstranten als "hässliche Kräfte". "Die Zentralregierung wird nicht untätig zusehen und diese Situation fortdauern lassen", zitierte die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua die Regierung.

Die seit zwei Monaten andauernden Proteste in Hongkong waren durch ein später zurückgezogenes Auslieferungsgesetz ausgelöst worden. Es hätte die Überstellung von Verdächtigen an das chinesische Festland erlaubt. Später weiteten sich die Proteste zu einer Bewegung gegen den wachsenden Einfluss Pekings in Hongkong aus. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Regierungschefin Carrie Lam und demokratische Reformen.

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