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Peggy Whitson - Rekord-Astronautin zurück auf der Erde

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288 Tage auf der Internationalen Raumstation ISS - das war ein Rekord für die US-Raumfahrtbehörde NASA und Peggy Whitson. Nun ist die Astronautin gemeinsam mit zwei Kollegen auf die Erde zurückgekehrt, wo sie sich vor allem auf Toiletten mit Spülung freut.

Die US-Astronautin Peggy Whitson ist nach 288 Tagen auf der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt und stellte damit einen neuen Rekord auf. Mit zwei anderen Astronauten landete sie in einer russischen Sojus-Kapsel in Kasachstan.

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Whitson und ihr Kollege Jack Fischer sowie der russische Kosmonaut Fjodor Jurtschichin landeten planmäßig in einer Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe. Fischer und Jurtschichin waren seit April auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde im Einsatz, Whitson seit November 2016.

Whitson stellte mit ihrem 288-tägigen Aufenthalt einen NASA-Rekord auf. Zudem ist Whitson die erste Frau, die in drei Einsätzen auf der ISS zweimal das Kommando innehatte. Daneben ist Whitson bereits die älteste Astronautin in der Geschichte der Raumfahrt, die erste Frau, die das Kommando an Bord der ISS führte, und die erste Frau, die acht Weltraumspaziergänge absolvierte. Insgesamt verbrachte Whitson in ihrer Karriere 665 Tage im Weltall - mehr als jeder andere US-Astronaut.

Whitsons Zukunft offen

Ob Whitson noch einmal ins All fliegen wird, ist noch offen. "Ich bin nicht sicher, was die Zukunft für mich persönlich bereithält, aber ich stelle mir vor, weiter für Raumflugprogramme zu arbeiten", sagte Whitson nach ihrer Landung. Sie kehre nun erst einmal in das sturmgeschädigte Houston zurück - und freue sich dabei besonders auf "Toiletten mit Spülung". "Sie können mir glaben, dass Sie die Einzelheiten gar nicht wissen wollen", sagte sie.

Die Internationale Raumstation werde sie dennoch vermissen. Etwa für die Freiheit zu schweben, da einen die Erdanziehung gerade in den ersten Tagen nach der Rückkehr "anwidert", so Whitson. "Und am meisten wird mir das unglaubliche Gefühl von Befriedigung, Dank und Stolz fehlen, mit dem NASA-Team vom All aus zusammenzuarbeiten."

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