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Rennen um den Goldenen Bären - Berlinale-Preise werden verliehen

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Bei den Filmfestspielen in Berlin werden die Preise verliehen. 16 Filme konkurrieren gegeneinander. Für Gesprächsstoff sorgt in diesem Jahr das deutsche Kino.

Der Rote Teppich liegt vor dem Berlinale-Palast.
Der Rote Teppich liegt vor dem Berlinale-Palast.
Quelle: Jörg Carstensen/dpa

Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin werden heute die Preise verliehen. 16 Filme gehen ins Rennen, darunter Werke von drei deutschen Regisseuren. Der Goldene Bär ehrt den besten Film. Silberne Bären gibt es etwa für die beste Regie und die besten Darsteller.

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Die Schauspielerin Juliette Binoche leitet in diesem Jahr die Jury, die nun über die Auszeichnungen entscheidet.

Spannung bis zum Schluss

Aber wer gilt als Favorit? Im Gespräch sind gleich mehrere Filme. Hoch gehandelt wird "So Long, My Son" des chinesischen Regisseurs Wang Xiaoshuai. Das Drama zeigt das Leben zweier Paare über 30 Jahre hinweg und spiegelt, was etwa die Ein-Kind-Politik bedeutete. Gute Chancen dürften auch andere Filme mit starken weiblichen Figuren haben. Dazu gehört "A Tale of Three Sisters" von Regisseur Emin Alper über drei Schwestern in einem türkischen Bergdorf oder "Öndög" vom Chinesen Wang Quan'an über eine Hirtin in der Mongolei.

Deutsches Kino sorgt für Gesprächsstoff

Außerdem gibt es einen Kandidaten, der für Diskussionen unter Kritikern sorgte. Die deutsche Regisseurin Angela Schanelec vermischt in "Ich war zuhause, aber" eine trauernde Mutter, Theater spielende Kinder und Tiere. Einige mochten den undurchsichtigen Film nicht, andere Experten lobten ihn dagegen sehr. Ohnehin sorgte das deutsche Kino diesmal für Gesprächsstoff. Nora Fingscheidt erzählt in "Systemsprenger" von einem aggressiven Mädchen. Und Fatih Akin spaltete mit seinem Serienmörderfilm "Der Goldene Handschuh" die Meinungen im Publikum.

Mehr zum Abschluss der 69. Berlinale, der letzten unter der Leitung von Dieter Kosslick, finden Sie hier:

Der rote Teppich vor dem Berlinale Palast, Berlin, 07.02.19

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von Stefanie Hayn und Nadja Nasser, Berlin
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