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Rettungsaktion geplant - Höhlengänger sollen befreit werden

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Starker Regen lässt das Wasser in einer Höhle ansteigen und überrascht einen Höhlen-Guide und seinen Kunden. Nun sollen sie aus ihrer misslichen Lage gerettet werden.

Einsatzkräfte stehen am Eingang der Falkensteiner Höhle.
Einsatzkräfte stehen am Eingang der Falkensteiner Höhle.
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Die in der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb eingeschlossenen Männer sollen möglichst noch heute aus ihrer Notlage gerettet werden. Ansteigende Wassermassen hatten den zwei Männern am Sonntag den Rückweg ins Freie abgeschnitten. Es bestehe aber "definitiv keine Lebensgefahr", sagte Michael Hottinger, Einsatzleiter der Höhlenrettung.

Vier Höhlenretter seien zu den beiden in etwa 650 Meter Tiefe vorgedrungen. Im Tagesverlauf soll je nach Wetterlage die Rettung aus der Höhle beginnen.

Dafür müssen laut Hottinger zwei von den Wassermassen versperrte Höhlenpassagen durchtaucht werden. Die seit Sonntagabend festsitzenden Männer befänden sich etwa 650 Meter tief in der Höhle. Derzeit sei eine Rettung aufgrund der starken Strömung unmöglich. "Für geübte Taucher ist das jetzt bei der Wasserlage schon ein Problem. Für Ungeübte wird es fast unmöglich."

Leichtsinn wohl Grund für die Notlage

Nach einer kleinen Einweisung sollen sich die Höhlengänger dann jeweils in Begleitung von zwei Tauchern den Weg durch das Wasser bahnen. Die letzte Entscheidung träfen aber die Rettungskräfte in der Höhle.

Leichtsinn sei Grund für die Notlage der beiden Männer gewesen, sagte Hottinger. Bei der Wetterlage und dem starken Regen hätten sie wissen müssen, dass die siphonartigen Senken in der Höhle volllaufen und so den Rückweg versperren könnten.

Einsatzkräfte der Bergwacht und Feuerwehrleute sind an der Falkensteiner Höhle im Einsatz.

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