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Flüchtlinge dürfen nun an Land

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Rettungsschiff "Alan Kurdi" - Flüchtlinge dürfen nun an Land

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Die Flüchtlinge von der "Alan Kurdi" sollen mit einem maltesischen Schiff an Land gebracht werden und von Malta aus in andere europäiosches Staaten verteilt werden.

Das Rettungsschiff «Alan Kurdi» vor Libyen. Archivbild
Das Rettungsschiff «Alan Kurdi» vor Libyen. Archivbild
Quelle: Fabian Heinz/Sea-eye.org/AP/dpa

Die auf einem deutschen Rettungsschiff im Mittelmeer seit Tagen ausharrenden 62 Migranten sollen in Malta an Land gehen. Von dort würden sie nach Deutschland, Frankreich, Portugal und Luxemburg gebracht, teilte die maltesische Regierung mit. Keiner von ihnen werde in Malta bleiben.

Flüchtlinge müssen auf maltesisches Schiff umsteigen

Das Rettungsschiff "Alan Kurdi" von der Organisation Sea-Eye hatte die Menschen am 3. April vor der libyschen Küste gerettet. Das Schiff bekam dann keine Genehmigung, in einen sicheren Hafen einzufahren, da Italien und Malta auf eine Verteilung der Menschen auf andere EU-Länder pochten.

Zwei Frauen wurden aus gesundheitlichen Gründen bereits in Malta an Land gebracht. Ein Crewmitglied habe "zunehmende Erschöpfungserscheinungen" gezeigt und sei wegen schwerer Kreislaufbeschwerden von der maltesischen Armee von Bord an Land gebracht worden, teilte Sea-Eye am späten Freitagabend mit.

Auch jetzt dürfe die "Alan Kurdi" nicht in Malta einlaufen, teilte die Regierung des rund 350 Kilometer nördlich der libyschen Küste gelegenen Inselstaates mit. Ein maltesischer Diplomat sagte, die Migranten würden von dem Rettungsschiff auf ein maltesisches Schiff umsteigen, das sie dann an Land bringe.

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