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Rheinland-Pfalz - US-Militärflugzeug bei Trier abgestürzt

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Ein US-Militärflugzeug ist bei Trier abgestürzt. Es handelt sich um einen F-16-Kampfjet. Der Pilot konnte sich über den Schleudersitz retten. Viele Fragen sind aber noch offen.

US-amerikanischer F-16 Kampfjet
Ein US-amerikanischer F-16-Kampfjet (Symbolbild)
Quelle: dpa

In Rheinland-Pfalz ist ein US-Militärflugzeug abgestürzt. Es handle sich um einen F-16-Kampfjet, teilten die US-Armee vor Ort und die Luftwaffe in Berlin mit. Jet und Pilot waren am US-Luftwaffenstützpunkt in Spangdahlem stationiert.

Pilot leicht verletzt

Laut Presseportal des Polizeipräsidiums Trier gingen gegen 15:15 Uhr mehrere Notrufe ein, die den Absturz eines Flugzeugs bei Zemmer-Rodt zwischen Trier und Bitburg meldeten. Kurz darauf habe sich der Verdacht bestätigt. Der Pilot konnte sich nach offiziellen Angaben über den Schleudersitz retten und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters des Ortes Zemmer, Edgar Schmitt stürzte die Maschine über einem Waldgebiet ab.

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Auf der Seite der Spangdahlem Air Base heißt es, die Maschine sei in Spangdahlem gestartet und während eines Routine-Trainingsflug abgestürzt. Der Pilot sei sicher abgesprungen und wurde mit leichten Verletzungen gerettet. Er kam in ein Krankenhaus. Die Absturzursache wird untersucht.

Umgebung von Zemmer meiden

Die Absturzstelle ist weiträumig abgesperrt. Zu Schäden gebe es laut Polizei keine Hinweise. Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz.

Anwohner werden aufgefordert, die Absturzstelle zu meiden. Fahrzeuge sollen den Bereich großräumig umfahren, mehrere Kreisstraßen sind für den Verkehr gesperrt.

In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16-Kampfjet-Staffel mit mindestens 24 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4.000 US-Soldaten.

Absturzstelle vom US- F-16 Kampfjet in Zemmer
Bei Zemmer in der Nähe von Trier stürzte der Kampfjet ab.

Unfälle an der Müritz, in der Bretagne und in Niedersachsen

Es ist der zweite Unfall mit Militärflugzeugen in Deutschland binnen weniger Monate. Bei einer Luftkampfübung waren im Juni an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern zwei Eurofighter der Bundes-Luftwaffe in größerer Höhe kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte den Unfall verletzt, der andere - ein 27-Jähriger - starb.

Erst vor knapp drei Wochen war ein belgischer F-16-Kampfjet im französischen Pluvigner in der Bretagne abgestürzt. Einer der beiden Piloten musste aus einer Hochspannungsleitung befreit werden, der andere konnte sich mit seinem Fallschirmen retten. Beide Piloten wurden verletzt, schwebten aber nicht in Lebensgefahr. Unglücksursache war nach Angaben des belgischen Militärs womöglich ein Motorschaden.

Eine Woche danach stürzte zudem ein Schulungshubschrauber der Bundeswehr vom Typ Eurocopter EC 135 nahe Hameln in Niedersachsen ab. Eine Soldatin starb, ein weiterer Soldat überlebte verletzt.

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