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Richterbund-Chef Gnisa - "Zu häufig weggeschaut" bei Clans

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Der Kampf gegen Clankriminalität ist ein Kernthema auf der Innenministerkonferenz in Kiel. Für den Richterbund-Chef besteht vor allem bei der Integrationspolitik Nachholbedarf.

Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes. Archivbild
Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes. Archivbild
Quelle: Jörg Carstensen/dpa

Der Chef des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, sieht die "Clan-Kriminalität" auch als Ergebnis integrationspolitischer Versäumnisse. Die Mehrheitsgesellschaft habe in Sachen Integration und Identifikation "sicher nicht alles richtig gemacht" - vor allem, was "Kettenduldungen" angehe. Dies sagte er der "Neuen Westfälischen".

"Wir haben den Aufenthaltsstatus von geflüchteten Menschen nicht konsequent geklärt und zu häufig weggeschaut", so Gnisa. "Jetzt häufen sich die Probleme."

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