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Robert-Koch-Institut - Grippewelle in Deutschland hat begonnen

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Mehr als Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Über 13.000 Menschen in Deutschland wurden in der aktuellen Saison nachweislich mit Grippe infiziert. Auch Tote gibt es schon.

Archiv: Eine an Grippe erkrankte Frau liegt im Bett , aufgenommen am 22.01.2020
Seit Oktober haben sich 13.350 Menschen in Deutschland mit Grippe infiziert.
Quelle: imago

Die Grippewelle in Deutschland hat offiziell begonnen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hervor. "Die Welle wird sich noch etliche Wochen hinziehen", sagte RKI-Expertin Silke Buda.

Impfen noch möglich

Sich impfen zu lassen, sei aber noch möglich. Empfohlen wird die Impfung unter anderem Menschen ab 60, chronisch Kranken, Schwangeren sowie Ärzten oder Pflegekräften. "Man sollte sich jetzt aber sputen: Bis der Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu 14 Tage", sagte Buda.

Seit Saisonbeginn im Oktober 2019 sind bundesweit 13.350 durch Laboranalysen bestätigte Fälle gemeldet worden, davon 4.439 in der vergangenen Woche. Bisher starben an der Grippe nachweislich 32 Menschen.

Mehr als 3.500 Patienten wurden wegen Grippe im Krankenhaus behandelt. Gemeldet wurden zudem zum Beispiel 15 Ausbrüche in Kindergärten. Die gemeldeten Fälle zeigen nur einen Ausschnitt des tatsächlichen Geschehens: Nach RKI-Schätzungen werden im Verlauf von Grippewellen 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung angesteckt. Mehrere Zehntausend Tote bei heftigen Wellen werden angenommen. Die Schwere der Welle schwankt aber von Jahr zu Jahr.

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