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Weiter Proteste in Bolivien

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Rücktritt von Morales gefordert - Weiter Proteste in Bolivien

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Boliviens Regierung hat einer Überprüfung der Stimmenauswertung der Präsidentenwahl vom 20. Oktober zugestimmt. Doch der Opposition auf der Straße genügt dies nicht.

Demonstration in La Paz.
Demonstration in La Paz.
Quelle: Juan Karita/AP/dpa

Bei Kundgebungen in La Paz und Santa Cruz de la Sierra haben Demonstranten den Rücktritt von Boliviens Staatschef Evo Morales und Neuwahlen gefordert. Die Wahl vom 20. Oktober solle annulliert werden, erklärten die Sprecher der Kundgebung in La Paz.

Morales, der seit 2006 im Amt ist, hatte nach Angaben der Wahlbehörden mit 47,08 Prozent der Stimmen gegen seinen konservativen Herausforderer Carlos Mesa (36,51 Prozent) gewonnen. Die Opposition wirft der Regierung aber Wahlbetrug vor.

Die Demonstranten distanzierten sich auch von der Forderung des zweitplatzierten Kandidaten der Präsidentenwahl, Carlos Mesa, der eine Stichwahl mit Morales anstrebt. Die Regierung hat einer Überprüfung der Stimmenauswertung zugestimmt. Mesa hat die Teilnahme an dieser Überprüfung abgelehnt, obwohl die Regierung sich dazu verpflichtet hat, das Ergebnis der Revision als bindend anzunehmen, und gegebenenfalls eine Stichwahl auszurufen.

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