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Russland-Affäre - Trump wirft Obama Untätigkeit vor

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US-Präsident Trump glaubt, russische Hacker hätten die USA angegriffen. Das habe Präsident Putin selbst angeordnet, und die Vorgängerregierung unter Obama hätte das gewusst. Der ungewöhnlichen Attacke liegt ein neuer Bericht zugrunde.

Ex-FBI-Chef Comey hat in einer Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Senats US-Präsident Donald Trump belastet und der Lüge bezichtigt. Er habe ihn, Comey, und das FBI „diffamiert“ und versucht, Ermittlungen zu seinem Wahlkampfteam zu beeinflussen.

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US-Präsident Donald Trump glaubt nach Einschätzung des Weißen Hauses weiter daran, dass sich Russland "wahrscheinlich" in die US-Präsidentenwahl im vergangenen Jahr eingemischt hat. Trump denke, dass andere Länder dies aber vielleicht auch getan hätten, sagte der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Freitag.

Trump: Obama hat zu wenig getan

Der Präsident stehe zu seinem Kommentar von Januar, dass es auf Hackerangriffe bezogen wohl Russland gewesen sei, das sich eingemischt habe. Doch die USA würden auch von anderen Ländern und anderen Menschen gehackt. Trump beschuldigte in einem Interview mit Fox News die Vorgängerregierung unter Barack Obama, nicht ausreichend mit der mutmaßlichen Einmischung Russlands in die US-Wahl umgegangen zu sein. "Ich habe gerade zum ersten Mal gehört, dass Barack Obama etwas über Russland lange vor der Wahl wusste, und er tat nichts deshalb", so Trump in dem Gespräch, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll. Dabei nahm der Präsident vermutlich Bezug auf einen Bericht der "Washington Post", nach dem die Obama-Regierung Versuche unternahm, mit den Einmischungen aus Russland umzugehen.

Obama ließ neue Sanktionen verhängen

Nach der Wahl ließ Obama unter anderem mehrere neue Sanktionen verhängen. Alle 17 US-Geheimdienste stimmen darin überein, dass Russland hinter Hackerangriffen auf E-Mail-Systeme der Demokraten steckte und versuchte, die Wahl zugunsten Trumps zu beeinflussen. Diese Erkenntnisse stehen im Zentrum von Ermittlungen zu möglichen Kontakten von Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam zu russischen Regierungsvertretern während des Wahlkampfs und in der Übergangsphase. Trump hat die Ermittlungen wiederholt als Hexenjagd bezeichnet.

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