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Russland-Sanktionen - Merkel gegen Selenskyj-Forderung

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Wegen der Krim-Krise verhängte die EU 2014 scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Die Ukraine will noch mehr Strafen. Kanzlerin Merkel sieht das jedoch anders.

Kanzlerin Angela Merkel und Ukraine-Präsident Wolodymyr Selensky.
Kanzlerin Angela Merkel und Ukraine-Präsident Wolodymyr Selensky.
Quelle: Wolfgang Kumm/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht auf dessen Forderung nach einer Ausweitung der Sanktionen gegen Russland eingegangen. Es gehe um eine Verlängerung der bestehenden Sanktionen, sagte sie auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Das sei auch der Weg, "den wir jetzt beim Europäischen Rat beschreiten werden". Beim kommenden EU-Gipfel sollen die Handels- und Investitionsbeschränkungen zum neunten Mal verlängert werden.

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