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Sammelabschiebung - 44 Afghanen nach Kabul abgeschoben

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Deutschland schiebt erneut 44 Männer nach Afghanistan ab. Es war die 30. Sammelabschiebung seit Dezember 2016.

Polizeibeamte begleiten eine Abschiebung.
Polizeibeamte begleiten eine Abschiebung.
Quelle: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Es seien 44 Personen zurückgeführt worden, teilte das Innenministerium mit. Es handele sich ausschließlich um volljährige Männer, darunter 27 Straftäter.

An der Abschiebung beteiligten sich Berlin, Bayern, Hessen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bund und Länder haben damit 800 Männer nach Afghanistan zurückgebracht.

Die Nichtregierungsorganisation Pro Asyl forderte anlässlich des bevorstehenden dritten Jahrestages der Abschiebungen nach Afghanistan Mitte Dezember die Innenminister der Bundesländer auf, die Abschiebungen "endlich zu stoppen". Seit 2016 habe sich die Lage in Afghanistan immer weiter verschlechtert. Gleichzeitig sei die Annahme des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und mancher Verwaltungsgerichte, junge Männer könnten sich in Afghanistan ein Auskommen schaffen, mehr als spekulativ, hieß es in einer Pressemitteilung von Dienstag mit Verweis auf die sehr hohe Arbeitslosigkeit in Afghanistan.

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