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Nasa erforscht Luft-Weltall-Grenze

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Satellit in Ionosphäre geschickt - Nasa erforscht Luft-Weltall-Grenze

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Auch die Atmosphäre hat verschiedene Zonen. Die Nasa will nun den Bereich untersuchen, der die Grenze zum Weltall markiert.

Die Ionosphäre gilt als Ende unserer Atmosphäre. Symbolbild
Die Ionosphäre gilt als Ende unserer Atmosphäre. Symbolbild
Quelle: Matthias Balk/dpa

Wo hört die Luft auf, wo beginnt das Weltall? Dieser Frage will die Nasa mit einem Satelliten auf den Grund gehen. Der Satellit mit dem Namen "Icon" (Kurzform für: Ionospheric Connection Explorer) wurde von einem Flugzeug über dem Atlantik, nahe der Küste von Florida, mit einem Raketenantrieb fallengelassen und schoss ins All.

Die Ionosphäre ist ein Teil der oberen Atmosphäre und erstreckt sich über mehrere Hundert Kilometer. Sie befindet sich in stetigem Wandel, beeinflusst durch Weltraumwetter und das Erdwetter.

"Icon" soll Nachthimmelsleuchten untersuchen

"Diese geschützte Schicht ist das Ende unserer Atmosphäre. Es ist unsere Grenze zum Weltall", sagte die Direktorin der Heliophysikabteilung der Nasa, Nicola Fox. Ihr zufolge passiere in der Schicht zu viel, als dass die Ursache bloß die Sonne sein könne.

Diese geschützte Schicht ist das Ende unserer Atmosphäre. Es ist unsere Grenze zum Weltall.
Nicola Fox, Heliophysik-Chefin bei der Nasa

Auch Hurrikans, Tornados und andere extreme Wetterbedingungen der Erde fügen Energie hinzu. Je mehr Wissenschaftler wissen, desto besser können Raumfahrzeuge und Astronauten im Orbit geschützt werden.

"Icon", von der Größe eines Kühlschranks, soll das Phänomen Nachthimmelsleuchten untersuchen, das von Gasen in der Ionosphäre geformt wird.

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