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Schaffhausen in der Schweiz - Angriff mit Kettensäge laut Polizei kein Terrorakt

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Mit einer Kettensäge hat ein Mann in Schaffhausen in der Schweiz fünf Menschen verletzt. Was ihn dazu trieb und ob er die Opfer kannte, ist unklar. Es soll sich laut Polizei aber nicht um einen Terrorakt handeln. Der Mann gilt jedoch als gefährlich - und ist auf der Flucht.

In Schaffhausen in der Schweiz stürmt ein Mann am Morgen mit einer Kettensäge bewaffnet in ein Bürogebäude und verletzt fünf Menschen. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer, der nach wie vor auf der Flucht ist.

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Ein Angreifer mit Kettensäge ist im schweizerischen Schaffhausen in ein Bürogebäude einer Krankenversicherung gestürmt und hat fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer. Die Polizei konnte den Mann zwar zunächst nicht fassen, aber identifizieren. "Es handelt sich nicht um einen Terrorakt", betonte eine Polizeisprecherin. Die Polizei gehe von einem Einzeltäter aus und nehme an, dass er sich im Großraum Schaffhausen an der Grenze zu Baden-Württemberg aufhalte. Die Ermittler wollten sich zu dem Motiv aber nicht äußern. Für den Nachmittag kündigten sie eine Pressekonferenz an.

Die Fahndung läuft auf Hochtouren

Die Polizei suchte nach einem Mann von etwa 1,90 Metern Größe, "mit Glatze, ungepflegte Erscheinung", wie die Beamten berichteten. "Vorsicht: der Tatverdächtige ist gefährlich!" warnten sie. Der Mann sei wahrscheinlich mit einem weißen VW Caddy mit Schweizer Kennzeichen aus Graubünden (GR) unterwegs, einer Großraumlimousine. Da Schaffhausen nahe der Grenze liege, sei auch eine Flucht nach Deutschland nicht auszuschließen. Die deutsche Polizei sei in die Fahndung miteingebunden.

Die Polizei wurde nach Angaben der Sprecherin um 10.39 Uhr alarmiert. Der Mann war in ein Gebäude in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs in der Altstadt eingedrungen. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Neben Polizei- und Krankenwagen waren auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Altstadt von Schaffhausen blieb weiträumig abgesperrt. Für die Anwohner gebe es unmittelbar keine Gefahr, dennoch mussten die Menschen in dem abgesperrten Gebiet zunächst in den Büroräumen, Läden und Häusern bleiben.

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