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Weitere Klima-Aktionen geplant

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Schlafen unter der Siegessäule - Weitere Klima-Aktionen geplant

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Der erste Tag der Protestwoche liegt hinter Extinction Rebellion. Rund 3.000 Klima-Aktivisten blockierten zwei Verkehrsknotenpunkte in Berlin. Auch heute gibt es Aktionen.

Aktivisten blockieren eine Kreuzung am Potsdamer Platz.
Aktivisten blockieren eine Kreuzung am Potsdamer Platz.
Quelle: Paul Zinken/dpa

Die Klimaaktivisten von Extinction Rebellion haben ihre Aktionen heute fortgesetzt: In Australien protestierten unter anderem in Brisbane und Melbourne mehrere Hundert Menschen. In Berlin übernachteten Dutzende unter der Siegessäule, um den Verkehr auch am zweiten Tag zu blockieren.

Über 150 Teilnehmer verharrten bis in die Nacht am Potsdamer Platz, nachdem die Polizei eine Räumung abgebrochen hatte. Über die genaue Art der weiteren Proteste gab es noch keine Auskünfte - sie sollen wieder spontan stattfinden.

Die Lage in der Hauptstadt sei in der Nacht ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Morgen, und fügte an: "Die müssen ja schlafen, die wollen morgen weitermachen."

XR-Sprecherin: Polizeiverhalten "extrem positiv"

Am Montag hatten etwa 3.000 Demonstranten Straßen an der Siegessäule und am Potsdamer Platz in Berlin blockiert, um für mehr Klimaschutz zu protestieren. Zu Beginn der Demonstrationswoche blieben die Auswirkungen der Straßenblockaden in Berlin, wo die Schulen derzeit Herbstferien haben, aber trotzdem überschaubar. Zunächst hatte die Polizei die Aktivisten gewähren lassen.

Am frühen Abend begannen die Beamten allerdings, die Kundgebung am Potsdamer Platz zu räumen. Eine Sprecherin von Extinction Rebellion lobte dabei das Verhalten der Polizei als "extrem positiv". Später brach die Polizei die Räumung ab, wie die Verkehrsleitzentrale Berlin mitteilte. Die Einrichtung gehört zur Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Polizei äußerte sich nicht dazu. Die Klimaaktivisten teilten mit: "Unsere Rebellion hat gerade erst begonnen."

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20 min
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