Sie sind hier:

Schnee und Glatteis - Winter hält Reisende in Atem

Datum:

Schnee und Glatteis machen vielen Reisenden in Deutschland einen Strich durch die Rechnung. In der Nacht kam es zu zahlreichen Unfällen.

Schnee und Straßenglätte haben in vielen Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt und den Verkehr behindert. Nahe Cuxhaven starb ein Mann bei einem Unfall.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Der Winter hat in vielen Teilen Deutschlands zu chaotischen Zuständen geführt. In einigen Regionen zählte die Polizei in der Nacht zum Montag Hunderte Einsätze. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den frühen Morgen. Allein in Leipzig mussten Einsatzkräfte binnen vier Stunden zu etwa 100 Verkehrsunfällen ausrücken. Auch in anderen Regionen Deutschlands hatten Polizei und Rettungsdienste viel zu tun. In den meisten Fällen sei es aber bei Blechschäden geblieben, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Heilbronn in Baden-Württemmberg. Seine Kollegen mussten in der Nacht rund 70 mal ausrücken - vor allem wegen witterungsbedingter Unfälle.

Baum stürzt auf Karussell

Im nordrhein-westfälischen Eschweiler stürzte ein 15 Meter hoher Baum auf ein Kinderkarussell. Bei dem Unglück waren am Sonntagabend fünf Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Ursache waren womöglich starke Windböen im Zuge des Wintereinbruchs, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen laufen. Im niedersächsischen Landkreis Schaumburg kippte ein Reisebus vermutlich wegen Schnee und Glätte auf einer Landstraße um. Zwei der 47 Insassen wurden leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Schwerverletzte gab es nicht.

Die Bahn sperrte wegen des Wintereinbruchs die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bis Montagmorgen. Die Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main sollte am Morgen wieder frei sein. Man habe sich für die Sperrung entschieden, um mögliche witterungsbedingte Schäden zu beheben, damit die Züge am Montag wieder pünktlich rollen, hieß es bei der Bahn.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Am Abend mussten Reisende mit rund 40 Minuten Verspätung rechnen, einige strandeten etwa am Kölner Hauptbahnhof. Im Regionalverkehr sei am Montag vor allem in Norddeutschland noch mit Verspätungen zu rechnen, sagte eine Bahnsprecherin.

Unwettergefahr in den Alpen

Räumfahrzeuge des Flughafenbetreibers Fraport sind am 10.12.2017 am Flughafen von Frankfurt am Main auf dem Vorfeld
Kampf gegen Schneemassen: Frankfurter Flughafen Quelle: dpa

An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main entfielen am Sonntag bis zum Nachmittag mehr als 260 Flüge, verzögerten sich oder wurden umgeleitet. Eine Fraport-Sprecherin bezeichnete die Situation als "dramatisch". Selbst auf den geräumten und gestreuten Bahnen seien wegen des anhaltenden Schneefalls nicht die vorgeschriebenen Bremswerte erreicht worden. Bei den Reisenden in Hessen lagen die Nerven blank, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Flughafen am frühen Morgen sagte. Auch in München, Hamburg, Berlin, Köln und Düsseldorf fielen Flüge aus.

Heftige Schneefälle und Eisregen verursachten auch am Münchner Flughafen Verspätungen und Ausfälle. 185 von 1000 Flügen seien am Sonntag gestrichen worden, sagte ein Sprecher. Für den Wochenbeginn rechnete er mit weiteren 50 Annullierungen. Bis zum Nachmittag sollte sich die Situation wieder beruhigen.

Für den Alpenrand warnte der Deutsche Wetterdienst am frühen Montagmorgen vor Unwettern. Erwartet wurden unter anderem starke Winde. Ansonsten ist es vielerorts auch schon wieder vorbei mit der weißen Pracht: Laut Vorhersage breitet sich kräftiger Regen vom Südwesten bis in den Norden aus.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.