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Schneechaos in Florida - "Bombenzyklon" bringt Schnee und Sturm

Datum:

Tausende Haushalte ohne Strom und der erste Schnee in Florida seit 29 Jahren - das Wetterphänomen "Bombenzyklon" wütet wohl auch am Wochenende an der US-Ostküste.

Große Eisklumpen sind verstreut auf der Straße vor einem überfluteten Haus, aufgenommen am 04.01.2018 in Massachusetts USA
Quelle: ap

Heftige Schneefälle und Sturm haben in vielen Gegenden an der US-Ostküste zu Chaos geführt. In einigen Orten in Neuengland fielen am Donnerstag bis zu 40 Zentimeter Schnee. Es kam zu Verkehrsunfällen und Stromausfällen. An den Küsten kämpften die Menschen mit Überschwemmungen, für zahlreiche Gebiete galten Schneesturm-Warnungen. Der US-Senat in Washington sagte alle für diese Woche geplanten Abstimmungen ab, um den Senatoren die Heimreise zu ermöglichen. Eine ganze Reihe von Gouverneuren und lokalen Verantwortlichen hatte den Notstand ausgerufen.

Allein in Massachussetts waren am Donnerstag 24.000 Haushalte ohne Strom, wie der Gouverneur des Bundesstaates, Charlie Baker, sagte. Auch in Virginia, Conneticut und den Neuengland-Staaten kam es zu Ausfällen. Tausende Flüge mussten gestrichen werden, in vielen Orten fiel der Unterricht an Schulen aus. Fast 500 Mitglieder der Nationalgarde waren im Einsatz.

Schneesturm fordert 20 Tote

An der Küste von Massachussetts kam es zu Überflutungen. Aufnahmen aus Boston zeigten, wie Wasser mit Eisklumpen durch die Straßen trieb. Auch in Maine gab es Überschwemmungen. Laut einem Bericht des Senders NBC sollen in Folge des kalten Wetters seit dem 26. Dezember mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sein.

In North Carolina gab es drei Tote, wie Gouverneur Roy Cooper mitteilte. Im Bezirk Moore County starben demnach zwei Männer, nachdem ihr Truck von der Straße abgekommen war. Einen weiteren Toten gab es in Surf City.

Chaos in New York bleibt vorerst aus

In New York blieb das oft befürchtete, ganz große Chaos am Donnerstag aus. Bürgermeister Bill de Blasio riet Anwohnern, soweit möglich, zu Hause zu bleiben. Stadtweit waren im Lauf des Tages 1.500 Räum- und rund 700 Streufahrzeuge im Einsatz. Der Verkehr schob sich schleppend durch Schnee und Matsch, die U-Bahn fuhr aber weitgehend nach Plan.

Es wurde eine bis zu 30 Zentimeter hohe Schneedecke erwartet, für die Region Boston wurden bis zu 45 Zentimeter vorausgesagt. In beiden Großstädten blieben viele Schulen geschlossen. De Blasio rief die Bewohner der Millionenmetropole auf, den Sturm "sehr ernst" zu nehmen. Der Flugbetrieb am John F. Kennedy Airport sollte am Freitagmorgen wieder aufgenommen werden.

"Bombenzyklon" legt Flughäfen lahm

Das Wetterphänomen führte bisher zu mehr als 3.000 Flugausfällen. An den Flughäfen in Boston und Newark mussten nach Angaben der Website FlightAware fast drei Viertel der Starts gestrichen werden. Die französische Fluglinie Air France sagte für Donnerstag und Freitag alle Verbindungen von Paris nach New York und Boston ab.

US-Medien bezeichnen den Wintersturm seit Tagen als "Bombenzyklon". Das Phänomen einer "bombogenesis" beschreibt die rapide Verstärkung eines Tiefs, laut US-Wetterbehörde NOAA liegt das am Aufeinanderprallen sehr kalter mit warmen Luftmassen. Für die folgende Entladung wählen manche Meteorologen das Bild einer Bombe.

Florida: Der erste Schnee seit 29 Jahren

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Im ansonsten sonnenverwöhnten Bundesstaat Florida sorgte der Wintereinbruch für den ersten messbaren Schneefall seit 1989. Die Hauptstadt Tallahassee war am Mittwoch mit einer feinen Schneeschicht bedeckt. Der Anblick sorgte für erstaunte Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche Nutzer stellten Fotos mit ihren schneebedeckten Sandalen und Swimmingpools ins Netz. Im Kurzbotschaftendienst Twitter liefen die Beiträge unter dem Stichwort "snowmageddon" (Schnee-Katastrophe).

Auch nach dem Sturm ist für die Ostküste noch keine Entspannung in Sicht. Am Wochenende soll eisige, arktische Kälte folgen. Erst Anfang der kommenden Woche soll es wieder wärmer werden.

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