ZDFheute

Naturschützer fordern kommunale Verbote

Sie sind hier:

Schottergärten - Naturschützer fordern kommunale Verbote

Datum:

Den Vorgarten in eine Schotterfläche zu verwandeln, das ist aktuell in Trend in Deutschland. Der Nabu sieht das mit Sorge und fordert Verbote.

Ein komplett gepflasterter Vorgarten in Bremen. Symbolbild
Ein komplett gepflasterter Vorgarten in Bremen. Symbolbild
Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Der Naturschutzbund Nabu hat größere Anstrengungen von Städten und Gemeinden im Kampf gegen Schotter- und Steingärten gefordert. "Einige Kommunen sind schon sehr aktiv, es müssten natürlich noch mehr werden", sagte Nabu-Gartenexpertin Marja Rottleb.

Das Problem sei, dass Schottergärten nur wenige oder gar keine Pflanzen enthalten. Zudem würden häufig in Deutschland nicht heimische Pflanzen in die Steinbeete gesetzt, welche den hiesigen Tieren kaum oder gar keine Nahrung böten.

Bremen plant Verbot

Vielerorts wird derzeit in kommunalen Parlamenten über ein Verbot von Schotter- und Steinflächen auf Privat-Grundstücken diskutiert. Das kleinste Bundesland Bremen plant für das Gebiet der Stadt Bremen ein Gesetz, das die Begrünung oder Bepflanzung von Freiflächen vorschreibt. Fahrrad-Stellplätze oder Terrassen dürften aber gepflastert werden, sagte Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne). Das sogenannte Begrünungsortsgesetz soll in der zweiten Maiwoche in der Bremischen Bürgerschaft verabschiedet werden und gleich danach in Kraft treten.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.