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Verdächtiger festgenommen - El Paso: Tote nach Schüssen in Einkaufszentrum

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Nach Schüssen in einem Einkaufszentrum in den USA sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Tat ereignete sich in El Paso, Texas. Ein Verdächtiger ist festgenommen worden.

Bei El Paso haben möglicherweise mehrere Schützen in einem Einkaufszentrum und einem Supermakt um sich geschossen. Es soll mehrere Tote geben.

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Bei Schüssen in einem größeren Ladenkomplex im texanischen El Paso hat es nach Polizeiangaben mehrere Tote gegeben. Eine Person sei festgenommen worden, sagte Polizeisprecher Enrique Carrillo am Samstag vor Journalisten. Einsatzkräfte suchten die Gegend ab, aber es gebe keine Bedrohung mehr. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

Ein anderer Vertreter der Polizei sagte später, bei dem Festgenommenen handele es sich um einen Mann. Genaue Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten konnte er nicht machen. Der Vize-Gouverneur von Texas, Dan Patrick, sagte dem Sender Fox News, der Verdächtige sei 21 Jahre alt.

Vize-Gouverneur: "Zwischen 15 und 20 Opfer"

Der texanische Vize-Gouverneur Dan Patrick sagte, "wir haben zwischen 15 und 20 Opfer, wir kennen nicht die Zahl der Toten". Die Schüsse sind nach Angaben der Polizei in der Cielo Vista Mall gefallen. Die Lage war zunächst unübersichtlich. Ein Vertreter der Polizei sagte vor Journalisten, eine Person sei festgenommen worden. Zwischenzeitlich war auch von mehreren Schützen die Rede. Über die Hintergründe der Tat war nichts bekannt.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, Berichte über die Tat seien sehr schlimm. Es seien viele Menschen getötet worden. Seine Regierung arbeite mit den Einsatzkräften der Stadt und des Bundesstaates zusammen. "Gott sei mit Euch allen!", fügte er hinzu.

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Der demokratische Präsidentschaftskandidat Beto O'Rourke, der aus El Paso stammt, ermahnte die Menschen auf Twitter, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Die Situation sei "wahrhaft herzzereißend". "Bleibt in Sicherheit, El Paso".

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Erste Notrufe gegen 18 Uhr deutscher Zeit

Die ersten Notrufe gingen nach Angaben der Polizei gegen 10:00 Uhr Ortszeit (18:00 Uhr deutscher Zeit) ein. Die Einsatzkräfte wurden demnach zunächst zu einem Walmart gerufen, später auch zu anderen Orten in einem angrenzenden Einkaufszentrum. Die Polizei rief die Bevölkerung auf Twitter umgehend dazu auf, sich von dem Einkaufszentrum fernzuhalten. Auf Aufnahmen waren zahlreiche Polizisten und Rettungswagen zu sehen. Die Lage war lange Zeit sehr unübersichtlich. Es gab zunächst auch Berichte über mehrere Schützen.

Erst am Dienstag waren zwei Menschen im Bundesstaat Mississippi in einem Walmart durch Schüsse getötet worden. Am Wochenende hatte ein 19-Jähriger während eines Festivals in der Kleinstadt Gilroy in Nordkalifornien das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Der Schütze wurde von Polizisten am Tatort erschossen.

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