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Spahn für Social-Media-Kodex

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Schutz von Jugendlichen - Spahn für Social-Media-Kodex

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Jugendliche hadern oft mit ihrem Äußeren. Social Media erhöhen den Druck. Ein Kodex könnte Abhilfe gegen falsche Vorbilder schaffen und findet ministerielle Unterstützung.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin.
Quelle: Jens Kalaene/zb/dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßt die Idee eines Social-Media-Kodex, wie sie vom Berufsverband der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) befürwortet wird.

"Ich finde die Diskussion wichtig, und ich finde vor allem den Schutz von Kindern und Jugendlichen wichtig", sagte der CDU-Politiker. Es gehe darum, "dass nichts Falsches suggeriert und kein falsches Ideal gepredigt wird, das dann manche möglicherweise zu einem Eingriff verleitet".

Gegen falsches Schönheitsbild

Der DGPRÄC beanstandet unter anderem, dass Werbung mit Vorher-nachher-Bildern von Brüsten in Deutschland verboten ist, oft aber nicht geahndet wird, wie Verbandspräsident Riccardo Giunta dem Magazin "Bunte" sagte. Die Fotos seien auch häufig bearbeitet, dessen seien sich vor allem Jugendliche aber nicht bewusst.

Spahn stört sich daran, dass schwarze Schafe aus der Branche auf Jugendliche abzielen, "die noch in der Selbstfindung sind und vielleicht gerade ein Stück Selbstbewusstsein aufbauen". Denen ein falsches Schönheitsbild vorzugaukeln und sie möglicherweise zu verunsichern und zu einer Operation zu verleiten, finde er falsch.

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