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Initiative im Bundesrat - Rauchverbot beim Fahren mit Kindern gefordert

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Wer im Auto raucht, schadet allen Mitfahrern. Mehrere Bundesländer wollen dagegen vorgehen. In bestimmten Fällen könnte der Griff zur Zigarette künftig teuer werden.

Autofahrer mit Zigarette am Steuer. Ilustration
Autofahrer mit Zigarette am Steuer. Ilustration
Quelle: Peter Steffen/dpa

Mehrere Bundesländer fordern ein Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Schwangere darin sitzen. Eine entsprechende Gesetzesinitiative wollen Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Freitag in den Bundesrat einbringen.

"Gerade Kinder tragen eine Reihe gesundheitlicher Folgen vom Passivrauchen davon", sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). Sollte die Initiative Erfolg haben, drohen bei Verstößen künftig Bußgelder von 500 bis 3.000 Euro.

Schon im vergangenen Oktober hatten sich die Gesundheitsminister der Länder für ein bundesweites Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen und Schwangeren ausgesprochen. Geändert werden soll dafür das Nichtraucherschutzgesetz. Kritiker sehen vor allem Probleme bei der Umsetzung und Kontrolle des Vorhabens.

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