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Verletzte - Schweres Erdbeben in Alaska beschädigt Häuser und Straßen

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Häuser wackeln, Menschen rennen ins Freie, eine Straße sackt ein. Den Süden von Alaska erschüttert ein Erdbeben - es hat offenbar auch Verletzte gegeben.

Ein Wagen wird aus einer eingebrochenen Senke gezogen
Ein Wagen wird aus einer eingebrochenen Senke gezogen
Quelle: reuters

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Süden von Alaska erschüttert und Schäden an Gebäuden und Straßen hinterlassen. Das Zentrum des Bebens lag nicht weit von Anchorage entfernt, der größten Stadt des US-Bundesstaats, in der knapp 300.000 Menschen leben. US-Präsident Donald Trump rief den Notstand für Alaska aus und machte damit den Weg für Bundesmittel frei. Trump wandte sich in einem Tweet an die "Menschen von Alaska". Die Regierung werde "keine Kosten scheuen", versicherte er.

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Trump ruft Notstand aus

Die Polizei dort ging nach ersten Informationen aber nicht von Toten oder Schwerverletzten aus. Es gebe Schäden an Straßen und Brücken, sagte Polizeichef Justin Doll bei einer Pressekonferenz. Auch einige Verletzte. Auch viele Häuser wurden nach Angaben der Behörden beschädigt. Das Beben ereignete sich um 8.29 Uhr Ortszeit am Freitagmorgen, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag nach den jüngsten Angaben der Experten rund 13 Kilometer nördlich von Anchorage nahe einer Militärbasis. Es ereignete sich demnach in 40 Kilometern Tiefe.

Ein Mann inspiziert den Riss in einer Straße in der Nähe von Anchorage
Ein Mann inspiziert den Riss in einer Straße in der Nähe von Anchorage
Quelle: reuters

Leichte Auswirkungen waren sogar noch in 600 Kilometern Entfernung zu spüren. Die Behörden registrierten auch mehrere Nachbeben. Eine vorsorglich erlassene Tsunamiwarnung für einige Teile der Südküste wurde später wieder aufgehoben. Viele Menschen rannten nach dem Beben ins Freie. Eine Reporterin veröffentlichte auf Twitter Aufnahmen, die aus einem Gerichtsgebäude in Anchorage stammen sollen. Darauf ist zu sehen, wie das Haus heftig wackelt und zwei Frauen Zuflucht unter Tischen suchen.

In einer Wohnung in Anchorage liegen umgekippte Bücherregale und deren Inhalt
In einer Wohnung in Anchorage liegen ein umgekipptes Regal und dessen Inhalt
Quelle: reuters

Andere Bilder zeigten zerborstene Fensterscheiben, umgestürzte Möbel und Chaos in einem Supermarkt. Ein Stück einer Straße, die zum Flughafen von Anchorage führt, sackte ein. Es gab Berichte über Stromausfälle. Eine Öl-Pipeline wurde vorsorglich abgeschaltet. Der Gouverneur des Bundesstaates, Bill Walker, ließ den Katastrophenfall ausrufen, um schneller Hilfe organisieren zu können. US-Präsident Donald Trump wurde beim G20-Gipfel in Argentinien über die Lage in Alaska unterrichtet und sagte Hilfe seiner Regierung zu.

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