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Schwule und Lesben in der CDU - CDU-Chefin diskutiert mit LSU

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Für ihren Karnevalswitz über Toiletten für Intersexuelle und Äußerungen zur Homo-Ehe musste sie viel Kritik einstecken. Nun hat sich Kramp-Karrenbauer einer Diskussion gestellt.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Archivbild
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Archivbild
Quelle: Michael Kappeler/dpa

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach Kritik wegen eines Karnevalswitzes über Intersexuelle und wegen Aussagen zur Ehe für alle mit Schwulen und Lesben in ihrer Partei diskutiert. Bei dem Gespräch in der CDU-Parteizentrale antwortete sie mit "Ja" auf die Frage, ob der Bundesverband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) gleichberechtigt sei.

Auch gleichgeschlechtliche Ehe kam zur Sprache. Sie sagte: "Die Ehe für alle ist ein Fakt, ist abgestimmt worden, ist akzeptiert worden, gilt für mich."

AKK: Witz wurde schräg interpretiert

Die CDU-Chefin stand mehrfach in der Kritik, weil sie die Öffnung der Ehe für Homosexuelle abgelehnt hatte. Auch für Interview-Äußerungen aus dem Jahr 2015, nach der Homo-Ehe seien andere Forderungen nicht mehr auszuschließen, etwa nach einer Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen, war sie heftig gescholten worden.

Zu ihrem viel kritisierte Witz über Toiletten für Intersexuelle, den
Kramp-Karrenbauer im Frühjahr auf einer Karnevalsveranstaltung gemacht hatte sagte sie, dort sei es vor allem um Machos gegangen. In diesem Kontext sei der Witz gefallen, der dann "zum Teil auch böswillig herausgerissen" worden sei. "Ja, das ist schräg rübergekommen. Beziehungsweise hat es zumindest auch viele dazu eingeladen, etwas sehr Schräges daraus zu interpretieren. Aber es war nicht die Absicht, irgendjemanden nach unten zu treten, und darauf lege ich großen Wert". Es läge ihr wirklich fern, irgendjemanden zu verletzen.

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