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Bild von Schwarzem Loch ist Arbeit des Jahres

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"Science"-Magazin - Bild von Schwarzem Loch ist Arbeit des Jahres

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Im April gelang Forschern Großes: Zum ersten Mal konnte ein Team internationaler Astronomen ein Schwarzes Loch fotografieren. Das "Science"-Magazin ehrt diese Leistung nun.

Schwarzes Loch
200 Menschen in 20 Ländern arbeiteten an diesem Bild eines Schwarzen Lochs
Quelle: imago

Die erste Aufnahme eines Schwarzen Lochs ist für die Macher des renommierten "Science"-Magazins die wichtigste Forschungsarbeit in diesem Jahr. "Für Astronomen bestätigt das Bild jahrzehntelange Arbeit, in der sie Theorien über schwer greifbare Objekte aufgestellt haben, die sie nicht sehen konnten", heißt es zur Begründung des "Breakthrough of the Year" ("Durchbruch des Jahres").

Am 10. April hatten Astronomen eine Aufnahme des extrem massereichen Schwarzen Lochs im Zentrum der 55 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Messier 87 präsentiert: einen leuchtenden Ring mit einem schwarzen Zentrum.

Schwarze Löcher praktisch unsichtbar

Zwei Jahre lang hatten Experten Beobachtungen ausgewertet, für die sich acht Observatorien auf vier Kontinenten zum "Event Horizon Telescope" zusammengetan hatten. Mehr als 200 Menschen in 20 Ländern arbeiteten an dem Projekt. Aufgrund ihrer extremen Masse lassen Schwarze Löcher noch nicht einmal das Licht entkommen, dadurch sind sie praktisch unsichtbar.

Allerdings heizt sich Materie, bevor sie in ein Schwarzes Loch gezogen wird, extrem stark auf und strahlt dann hell. Dieses charakteristische Leuchten ist auf der Aufnahme rötlich zu sehen.

"Science" führt neun weitere Forschungsarbeiten als bahnbrechend auf. Dazu gehören eine Computer-Software, die besser Poker spielt als alle Profis, die sich mit ihr gemessen haben, und die Entwicklung von zwei Ebola-Medikamenten. 

Ebenfalls unter den Top Ten sind Erkenntnisse zu einem gewaltigen Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren, der das Aussterben aller großen Dinosaurier auslöste. Forscher hatten einen Bohrkern aus dem Krater analysiert und anhand dessen die Stunden nach dem Einschlag rekonstruiert.

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