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Innenminister wollen Lösung finden

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Seenotrettung im Mittelmeer - Innenminister wollen Lösung finden

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Bislang müssen aus Seenot gerettete Migranten teils wochenlang an Bord ziviler Rettungsschiffe ausharren. Bei einem Treffen in Malta soll ein Notfallmechanismus gefunden werden.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) berät heute mit seinen Kollegen aus Frankreich, Italien und Malta über eine Übergangslösung für aus Seenot gerettete Migranten. Bei dem Treffen in der maltesischen Stadt Vittoriosa soll eine Grundsatzeinigung gefunden werden, wie Bootsmigranten aus dem Mittelmeer künftig auf Staaten verteilt werden.

Die Erwartungen an das Treffen sind groß. Der angestrebte Notfallmechanismus ist nötig, weil die EU sich seit Jahren nicht auf einen fairen Verteilmechanismus einigen kann.

Asselborn: Alle EU-Länder müssen mitmachen

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat alle EU-Länder aufgefordert, sich an der Rettung von aus Seenot geretteten Migranten zu beteiligen und zugleich eine neue EU-Seenotrettungsmission verlangt.

"Auf die Dauer kann sich die Verteilung von in Seenot geretteten Migranten nicht auf fünf oder sechs EU-Länder beschränken. Wir brauchen mindestens zwölf Staaten, die ihrer Verantwortung nachkommen und gerettete Migranten aus dem zentralen Mittelmeer aufnehmen", sagte Asselborn unmittelbar vor dem Treffen mehrerer EU-Innenminister in Malta der Zeitung "Die Welt".

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