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Sicherheitspersonal-Bezahlung - Fraport: Gewerkschaftsforderung "illusorisch"

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Die Gewerkschaften fordern deutliche Lohnerhöhungen für Sicherheitspersonal an Flughäfen. Eine derartige Erhöhung ist für den Fraport-Chef "illusorisch."

Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte.
Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte.
Quelle: Arne Dedert/dpa

Im Tarifstreit um die Bezahlung des Sicherheitspersonals an Flughäfen warnt der Airport-Betreiber Fraport vor Stellenabbau. "Nun werden Erhöhungen von bis zu knapp 40 Prozent gefordert. Das ist illusorisch", sagte Vorstandschef Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Solche Aufschläge werden nur dazu führen, dass es zu mehr Automatisierung kommt. Wenn Lohnerhöhungen zu hoch ausfallen, müssen wir unsere Anstrengungen in diese Richtung intensivieren", führte Schulte fort.

23.000 Beschäftigte von Verhandlungen betroffen

Am vergangenen Dienstag waren wegen erneuter Warnstreiks privater Sicherheitskräfte an acht Flughäfen in Deutschland hunderte Verbindungen ausgefallen. Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für rund 23.000 Beschäftigte der Branche. Verdi verlangt für die etwa 15.000 staatlich geprüften Mitarbeiter brutto 20 Euro pro Stunde, der Deutsche Beamtenbund fordert 19,50 Euro.

Bisher sind die Stundenlöhne regional sehr unterschiedlich. In Bayern verdienen staatlich geprüfte Gepäckkontrolleure derzeit 13,93 Euro. Verdi pocht auf deutliche Lohnerhöhungen auch in Ostdeutschland.

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