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Neujahr - Die Welt begrüßt 2018

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Rund um den Globus haben die Menschen 2018 begrüßt. Alleine am Brandenburger Tor feierten Zehntausende ausgelassen. Doch am anderen Ende der Welt fängt die Party erst noch an.

Viele krochen in Deutschland gerade aus dem Bett, als im Pazifik schon die Böller krachten: Als erste begrüßten mit traditionellen Tänzen die Einwohner der pazifischen Inselstaaten Samoa, Tonga und Kiribati das neue Jahr - da war es hierzulande gerade 11 Uhr.

Mit einem spektakulären Feuerwerk in Regenbogenfarben begrüßte Sydney das neue Jahr. Die Organisatoren der Show an der berühmten Harbour Bridge feierten damit die kürzlich beschlossene Einführung der Ehe von Schwulen und Lesben. Etwa 1,6 Millionen Menschen versammelten sich in der Hafengegend von Sydney um das traditionelle Riesenfeuerwerk vor der Kulisse mit dem berühmten Opernhaus zu sehen. Viele waren im australischen Sommer schon am Samstag mit Zelt und Schlafsack angereist, um gute Plätze zu ergattern.

Schärfere Sicherheitsvorkehrungen

In den großen deutschen Städten feierten die Menschen auf den Silvesterpartys nach Angaben der Polizei am Abend friedlich. Auf der größten Silvester-Partymeile am Brandenburger Tor strömten wieder zehntausende Besucher zusammen. Am frühen Abend startete auf der Straße des 17. Juni das Bühnenprogramm mit Stars wie Oli P. und Conchita, moderiert wurde die Party von den ZDF-Moderatoren Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel. Auf der Festmeile war erstmals einen Rückzugsbereich für Frauen eingerichtet worden, die sexuell belästigt wurden oder sich unsicher fühlen. In einem Zelt standen krisengeschulte Helfer des Roten Kreuzes zu Gesprächen bereit.

Auch in Köln gab es zunächst keine besonderen Vorkommnisse, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Auf der Domplatte herrschte demnach vor einer Konzertbühne eine entspannte Atmosphäre. Hier feierten alt eingesessene Kölner zusammen mit Migranten, auch viele Kinder waren dabei. Rund um den Dom hat die Stadt eine böllerfreie Sicherheitszone eingerichtet. Vor allem auf dem Bahnhofsvorplatz wollte die Polizei außerdem verhindern, dass sich größere Gruppen bilden. Die Polizei ist in Köln mit 1.400 Beamten präsent. Vor zwei Jahren war es in der Kölner Silvesternacht zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen. Viele Beschuldigte waren Nordafrikaner und Flüchtlinge.

Die deutsche Feuerwerksbranche indes rechnet mit einem gleichbleibend hohen Silvesterumsatz von 137 Millionen Euro in diesem Jahr. Auf den nordfriesischen Inseln mit ihren traditionellen Reetdächern oder in vielen historischen Altstädten müssen die Feiernden derweil meist auf Raketen und Böller verzichten.

Weltweit feiern die Menschen den Beginn des neuen Jahres.

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Heiß in Rio, frostig in New York

Insgesamt heißen Milliarden Menschen weltweit das Jahr 2018 mit Partys und Feuerwerk willkommen. Bei einer der größten Silvester-Feiern der Welt werden in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro rund drei Millionen Besucher erwartet. Die Stadtverwaltung rechnet mit einem neuen Besucherrekord am Strand der Copacabana. Um Mitternacht (3 Uhr MEZ) werden von elf Flößen in der Bucht von Rio de Janeiro 25 Tonnen Feuerwerk in den Nachthimmel geschossen.

Eine der kältesten Feierlichkeiten seit Beginn der Aufzeichnungen dürfte es in New York werden: Bei frostigen Temperaturen und hohen Sicherheitsvorkehrungen von um die minus 10 Grad Celsius feiern Bewohner, Prominente und Touristen auf dem Times Square - mit dem bekannten Kristallball, mehr als einer Tonne Konfetti und Feuerwerk. Die Sicherheitsvorkehrungen sind nach mehreren Anschlägen in den USA im zurückliegenden Jahr hoch.

Insel Tutuila feiert ganz zum Schluss

Dagegen rutschten die Chinesen gewohnt ruhig ins neue Jahr. Zwar ist in China der 1. Januar auch ein Feiertag, aber so richtig gefeiert wird im Reich der Mitte erst das chinesische Neujahrsfest in sechs Wochen, wenn das Jahr des Hundes beginnt. In Peking und anderen Großstädten gingen gleichwohl vor allem junge Chinesen am Abend zum Essen aus oder feierten mit Freunden kleinere Partys. Westliche Fünf-Sterne-Hotels organisierten Silvesterfeiern für Ausländer und all jene, die zum Jahreswechsel auf den Putz hauen wollten. Feuerwerk gab es um Mitternacht aber nicht.

Als letztes begrüßen Menschen auf der zur Insel-Gruppe Amerikanisch-Samoa gehörenden Insel Tutuila das Jahr 2018. Dort feiern die Bewohner um 12 Uhr MEZ am Montag Happy New Year. Um 13 Uhr beginnt auf der Bakerinsel und der Howlandinsel das neue Jahr. Diese sind jedoch unbewohnt.

Zur Neujahrsfeier steigt in Berlin am Brandenburger Tor die größte Party Deutschlands.

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