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Nur vereinzelte Übergriffe - Silvesternacht: Fast überall friedlich

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Der Jahreswechsel verlief in Deutschland weitgehend friedlich. Allerdings: zwei Tote durch Böller-Unfälle und Angriffe auf Sicherheitskräfte gehören auch zur Silvesterbilanz.

In den größten deutschen Städten verlief die Silvesternacht laut Polizeiangaben relativ ruhig. Hunderttausende feierten den Jahreswechsel am Brandenburger Tor in Berlin.

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Die Silvesterfeiern in Deutschland sind weitgehend friedlich über die Bühne gegangen. Bei der großen Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin begrüßten um Mitternacht hunderttausende Menschen mit einem riesigen Feuerwerk das neue Jahr. In den größten deutschen Städten verlief die Nacht nach Polizeiangaben relativ ruhig, in Berlin und Köln gab es einige Festnahmen wegen sexueller Übergriffe.

Für Frauen eingerichtete Schutzzone

Bei der größten Silvesterfeier Deutschlands rund um das Brandenburger Tor in Berlin herrschte womöglich auch wegen der milden Temperaturen großer Andrang. Alle Zugänge zur Festmeile wurden etwa eine Dreiviertelstunde vor Mitternacht komplett geschlossen, wie die Berliner Polizei über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Die Organisatoren bezifferten die Zahl der Menschen auf der knapp zwei Kilometer langen Partymeile auf "mehrere hunderttausend". Moderiert wurde die Party an dem Berliner Wahrzeichen von Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel.

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Zu der Partymeile am Brandenburger Tor zählte dieses Jahr eine speziell für Frauen eingerichtete Schutzzone, die sogenannte "Women's Safety Area". Nach Angaben der Veranstalter wurde sie im Lauf der Silvesternacht von vier Frauen aufgesucht. Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte am Montagmorgen, wegen sexueller Übergriffe seien etwa zehn Verdächtige festgenommen worden. Ansonsten sei es aber eine "recht ruhige Nacht" gewesen, die riesige Party am Brandenburger Tor sei "im Großen und Ganzen störungsfrei" verlaufen.

Ruhige Lage in Köln, Hamburg und München

Die Kölner Polizei erklärte am Montag, sie habe ihr Sicherheitskonzept "konsequent umgesetzt". Bis 3.00 Uhr seien neun Ermittlungen wegen Sexualdelikten eingeleitet worden, in drei Fällen seien die Verdächtigen noch am Tatort gestellt worden. Außerdem hätten die Beamten vermehrt bei Schlägereien und Streitigkeiten eingreifen müssen. Die Polizei in Köln war mit einem Großaufgebot von 1.400 Beamten im Einsatz, nachdem es vor zwei Jahren an Silvester massenhaft sexuelle Belästigungen von Frauen und Diebstähle durch zumeist nordafrikanische Täter gegeben hatte.

In Hamburg war die Polizei auch in diesem Jahr mit Absperrgittern, zusätzlicher Straßenbeleuchtung und Videoüberwachung vertreten. Laut einer Polizeisprecherin gab es eine Situation in der Nacht, als auffällig wenige Frauen und viele junge Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund in einer Straße unterwegs waren. Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe in Hamburg bewege sich in einem "sehr geringen Maß", sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Genaue Zahlen lagen zunächst nicht vor. In München sei "gar nichts" Derartiges gemeldet worden, teilte die Polizeisprecher am Morgen mit. Die Erfahrung zeige aber, "dass so etwas oft erst ein, zwei Tage später angezeigt wird".

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Für die Feuerwehren bedeutete die Silvesternacht allerdings jede Menge Arbeit. Allein in Berlin rückte die Feuerwehr bis 3.00 Uhr zu 1.218 Einsätzen aus, davon 380 Löscheinsätze. Bei einigen Bränden gab es mehrere Verletzte. In Mannheim gab es am Sonntagabend aus noch ungeklärter Ursache einen Wohnungsbrand in einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus mit elf Verletzten, darunter Kinder. In Brandenburg kamen zwei Männer ums Leben, sie hatten laut Polizei unsachgemäßg mit Böllern hantiert.

Angriff auf Polizisten mit Böllern und Steinen in Leipzig

In der Silvesternacht haben Randalierer in Leipzig Polizisten mit Böllern und Steinen beworfen. Über Lautsprecher hätten die Beamten die Angreifer verwarnt, teilte die Polizei in Leipzig am Neujahrsmorgen mit. Da sich diese weiterhin widersetzt hätten, habe die Polizei Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt.

Bis Mitternacht hatten sich den Angaben zufolge etwa 1.000 Menschen im Bereich des Connewitzer Kreuzes versammelt. Nachdem dort mehrere Mülltonnen und verschiedene Gegenstände angezündet worden seien, sei die Polizei mit Wasserwerfern angerückt, um die Brände zu löschen. 40 bis 50 Personen hätten daraufhin Flaschen, Steine und Böller gegen die Fahrzeuge und die eingesetzten Polizisten geworfen.

Auch an anderen Orten gab es Angriffe auf Rettungskräfte: Die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr wurde am Neujahrsmorgen von Unbekannten mit Schusswaffen bedroht. Feuerwehrleute alarmierten die Polizei, diese stellte zwei scharfe Schusswaffen sicher. Die Feuerwehr Berlin sprach von acht Angriffen auf Einsatzkräfte und 57 Angriffen auf Einsatzfahrzeuge mit erheblichen Sachschäden - dies mache "sehr nachdenklich und betroffen". Bundesinnenminister Thomas de Maizière schickte eine Dankesbotschaft an die vielen Einsatzkräfte: "Statt selbst zu feiern haben Sie gearbeitet, damit andere feiern konnten."

In Deutschland sind es noch einige Stunden bis 2018. Doch in einem Drittel der Welt feiern die Menschen bereits den Beginn des neuen Jahres.

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Sicherheitsmaßnahmen weltweit

Auch in anderen Teilen der Erde wurde friedlich gefeiert. Als eines der ersten Länder hatte Australien das neue Jahr begrüßt. An der Harbour Bridge in Sydney erstrahlte ein Feuerwerk in den Farben des Regenbogens, um die Einführung der Homo-Ehe in Australien zu feiern. Auch im Hafen von Hongkong fand ein spektakuläres Feuerwerk mit musikalischer Untermalung statt. In Dubai wurde das größte Gebäude der Welt, das 828 Meter hohe Burdsch Chalifa, mit einer Lasershow in Szene gesetzt. In Paris ließen sich hunderttausende Menschen durch stürmisches Wetter und die anhaltende Anschlagsgefahr nicht davon abhalten, auf den Champs Elysées zu feiern. Fast 2.000 Polizisten waren zum Schutz der Menge im Einsatz.

Am Londoner Themse-Ufer sahen sich 100.000 Menschen eine große Feuerwerksshow an. In New York fanden die Silvesterfeierlichkeiten unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem 2017 zwei Anschläge in der US-Metropole verübt worden waren. In Kanada fielen zahlreiche Freiluftveranstaltungen wegen der derzeitigen Kältewelle mit Temperaturen von bis zu minus 50 Grad aus. In Rio de Janeiro feierten hingegen Millionen Menschen am Strand.

Die ersten Menschen haben bereits das Jahr 2018 begrüßt. Im süd-westlichen Pazifik, sowie in Neuseeland und Australien wird der Jahreswechsel schon ausgiebig gefeiert.

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