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Länderporträt - Simbabwes langsamer Weg aus der Krise

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Simbabwe erholt sich nur langsam von einer wirtschaftlichen und politischen Krise.

Karte von Afrika - Simbabwe mit Harare
Simbabwe hatte laut Auswärtigem Amt 15,6 Millionen Einwohner im Jahr 2015. Quelle: ZDF

Die frühere britische Kolonie im südöstlichen Afrika ist mit 390.580 Quadratkilometern etwas größer als Deutschland und hatte laut Auswärtigem Amt im Jahr 2015 15,6 Millionen Einwohner. Simbabwe verfügt zwar über reiche Bodenschätze und hat ein günstiges Klima für die Landwirtschaft. Unter der zunehmend autokratischen Herrschaft des seit 1980 regierenden Robert Mugabe schrumpfte die Wirtschaft jedoch in nur einem Jahrzehnt um etwa ein Drittel.

US-Dollar als Zahlungsmittel

Not und Repressionen ließen Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen. Eine chaotische Landreform mit der Enteignung von etwa 4.000 weißen Farmern machte das Land zum Importeur von Nahrungsmitteln. Nach einer Hyperinflation wurde 2009 der US-Dollar als Zahlungsmittel eingeführt. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2015 bei rund 860 US-Dollar.

Nach jahrelanger Krise wurde 2011 eine Konsolidierung erreicht. Allerdings leidet Simbabwe weiterhin unter Armut und hoher Arbeitslosigkeit. Nach einem geschätzten Wachstum des BIP von 1,4 Prozent im Jahr 2015, gingen Experten im Jahr 2016 nur noch von einem Wachstum um 0,7 Prozent aus. Ausländische Investoren halten sich aufgrund der unsicheren politischen Lage weiter zurück.

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