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Gegen Ausgrenzung und Hass - Solidaritätskonzert für Opfer von Halle

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Unter dem Motto #HalleZusammen kommen Tausende in Halle zusammen, um ein Zeichen für Toleranz und gegen Hass zu setzen. Dabei waren unter anderem Mark Foster und Max Giesinger.

Mindestens 14.000 Menschen haben in Halle gegen Hass angesungen und angetanzt. Beim Solidaritätskonzert für die beiden Todesopfer und die Verletzten des Anschlags in der Saalestadt vor eineinhalb Wochen sagt der Sänger Mark Forster am Samstag: "Wir sind heute hier, um mit unserer Liebe den Hass leise zu machen." Die Menschen in Halle würden mit ihrer Teilnahme an dem Konzert beweisen, dass die Liebe "in der Überzahl" sei.

Konzert auch Dank an Polizei- und Rettungskräfte

Am 9. Oktober hatte ein Deutscher schwer bewaffnet versucht, in die Synagoge in der Stadt einzudringen. Als sein Plan misslang, erschoss er auf der Straße eine 40 Jahre alte Frau und kurz darauf einen 20-Jährigen in einem Döner-Imbiss. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Täter hat ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv zugegeben.

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Nur zehn Tage später stehen nun zahlreiche Künstler auf der Bühne im Zentrum der Stadt. Nach dem Auftakt mit dem Glockenspiel des Roten Turms übernehmen zunächst Musiker und Tänzer der Staatskapelle Halle und des Balletts. Wie Moderatorin Sissy Metzschke sagt, soll das Konzert nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch einen Dank an die Polizei- und Rettungskräfte darstellen, die am Tag des Anschlags im Einsatz waren.

Beim Auftritt der Band Klan verteidigt Sänger Michael Heinrich die Veranstaltung. Ob es richtig sei, nur eineinhalb Wochen nach dem Terrorakt gemeinsam zu feiern, fragt er. Für ihn persönlich sei die Antwort eindeutig: "Gerade jetzt ist es total wichtig, die Angst loszulassen und zusammenzustehen", erklärt der Musiker.

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Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung

Das Konzert war innerhalb weniger Tage von verschiedenen Medienunternehmen und der Stadt organisiert worden. Neben Forster und Klan treten etwa auch Alice Merton und Max Giesinger auf. Unter dem Motto "#HalleZusammen" soll auch ein Zeichen für Toleranz, ein friedliches Miteinander und gegen Ausgrenzung und Hass gesetzt werden. Der Slogan erinnert an den Wahlspruch "Nur zusammen" der Anhänger des Fußball-Drittligisten Hallescher FC, zu dessen Fans auch das 20-jährige Todesopfer des Attentäters gehörte.

Um sich von dem jungen Mann zu verabschieden, hatten sich am Freitag rund 300 Menschen in der Merseburger Stadtkirche St. Maximi versammelt, darunter zahlreiche Fans des Halleschen FC. An dem in eine rot-weiße HFC-Fahne gehüllten Sarg im Innern der Kirche legten die Trauernden Blumen und Kränze nieder. Für die Fans hatte Stadionsprecher Heiko Portius auf der Veranstaltung das Wort ergriffen. Der junge Merseburger werde immer in der Mitte der Fanvereinigung stehen, sagte er. Das Motto der Fans - "Nur zusammen"
- gelte nun mehr denn je.

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