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Bundestagswahl - Schulz: Mit Merkel-Attacken in den Wahlkampf

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Seine Wahlkampftour für die Bundestagswahl hat SPD-Kanzlerkandidat Schulz mit Attacken auf Kanzlerin Merkel eröffnet. "Deutschland kann mehr, wenn ein Sozialdemokrat Bundeskanzler ist", sagte Schulz in der SPD-Hochburg Bremen.

Der Wahlkampfmodus wird auch innerhalb der großen Koalition immer deutlicher. Die SPD bezichtigt das Kanzleramt der illegalen Wahlkampfhilfe für die CDU. Regierungssprecher Seibert wies den Vorwurf zurück.

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In der Großen Koalition seien viele Fragen oft auf den geschlossenen Widerstand des konservativen Blocks um Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer gestoßen. "Deutschland kann mehr, wenn ein Sozialdemokrat Bundeskanzler ist", sagte Schulz am Montagabend bei einem Wahlkampfauftritt in der SPD-Hochburg Bremen. "Nichts ist alternativlos, wie Angela Merkel behauptet. Das Gegenteil ist der Fall."

Die Kundgebungstour "Martin Schulz live" führt quer durch Deutschland und sieht etwa 40 Großkundgebungen in einem Monat vor. Das Finale ist für den 22. September in Berlin und am 23. September in Aachen geplant. An der Veranstaltung am Montagabend vor dem historischen Rathaus nahmen auch Bremens Regierungschef Carsten Sieling, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (alle SPD) teil."

"Diese Schande wollen wir beseitigen"

Schulz warf der Kanzlerin vor, eine Verschärfung der von der SPD geforderten Mietpreisbremse verhindert zu haben. Auch die weiter bestehende Ungleichbehandlung von Leiharbeitern und tariflich Beschäftigten legte der SPD-Chef der Amtsinhaberin persönlich zur Last. "Diese Schande wollten wir beseitigen. Die CDU hat das verhindert und zwar Angela Merkel ganz persönlich." Auch ein Rückkehrrecht aus Teilzeitarbeit in Vollzeit sei an Merkel gescheitert.

"In unserem Land geht's nicht gerecht zu", betonte Schulz. Die SPD werde sich für Chancengleichheit einsetzen. Dafür sollten etwa die Gebühren von der Kita bis zur Universität abgeschafft werden. Zudem würden die Sozialdemokraten mit einer Solidarrente Altersarmut bekämpfen.

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