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Europawahlkampf - Barley schlägt EU-Flüchtlingsfonds vor

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Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl will Gemeinden, die Flüchtlinge aufnehmen, finanziell unterstützen. Dafür warb sie auf einer Kundgebung in Mainz.

Katarina Barley in Mainz.
Katarina Barley in Mainz.
Quelle: Arne Dedert/dpa

Die SPD-Spitzenkandidatin im Europawahlkampf, Katarina Barley, hat sich für neue Wege zur Verteilung von Flüchtlingen in der EU ausgesprochen. Auf einer Kundgebung in Mainz warb die Politikerin für eine Anregung der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, alle Kommunen mit der Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten über einen europäischen Flüchtlingsfonds zu finanzieren.

Die Idee eines solchen Fonds finde bereits Unterstützung in Frankreich und Portugal, sagte Barley.

Dies sei ein realistischer Weg, um doch noch eine Lösung für die Verteilung von Flüchtlingen zu erreichen und damit eines der großen europäischen Probleme aus dem Weg zu räumen. Auf die Frage eines Kundgebungsbesuchers zum Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer antwortete Barley: "Seenotrettung ist eine humanitäre Verpflichtung und nichts Kriminelles, das muss ganz klar sein."

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