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Trumps Staatsbankett für Macron - "Unverbrüchliche Freundschaft"

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US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben zu Ehren des französischen Präsidentenpaars Macron ihr erstes Staatsbankett abgehalten. An dem Essen nahmen 123 Gäste teil.

Der US-Präsident Trump lässt seinem französischen Amtskollegen Macron eine besondere Ehre zuteil werden.

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Neben Ministern aus Trumps Kabinett waren einige Konzernchefs, etwa Tim Cook von Apple, und zwei Olympia-Goldmedaillengewinner geladen. Auf der Gästeliste stand auch der 94-jährige Ex-US-Außenminister Henry Kissinger. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte zu seinem ersten
Staatsbankett zu Ehren Indiens noch mehr als 330 Gäste geladen.

Als Hauptspeise wurde nun Lammkarree serviert. In einem Toast dankte Trump seiner Frau dafür, das erste Staatsbankett seiner Regierung organisiert zu haben. Sie habe für einen Abend gesorgt, den jeder in bester Erinnerung behalten werde. In seiner Tischrede äußerte Trump auch die Hoffnung auf anhaltend enge Beziehungen zu Frankreich.

Macron spricht vor US-Kongress

Macron bedankte sich dafür, dass ihm der US-Präsident die Ehre des ersten offiziellen Staatsbesuchs seiner Amtszeit zuteil werden ließ. Zudem sprach Frankreichs Präsident von einer "unverbrüchlichen Freundschaft" zwischen seinem Land und den USA. Macron hält sich seit Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington auf. Heute soll er eine Rede vor beiden Kammern des Kongresses halten (live auf heute.de ab ca. 16:30 Uhr). Für Freitag ist ein Arbeitsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Trump geplant.

Trotz offen zutage getretener Differenzen hatten sich US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bei ihrem Treffen in Washington für ein "neues" Abkommen mit Iran ausgesprochen. Er hoffe auf die Ausarbeitung "eines neuen Deals mit Iran", von dem das Atomabkommen ein Teil sein könne, sagte Macron am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Trump.

Iran-Deal: Was macht Trump?

Iran rief unterdessen zu einem Dialog mit den Golfstaaten über die regionale Sicherheit auf. Trump droht mit der Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran, sollte die Besorgnis über das iranische Raketenprogramm und die Rolle des Landes in regionalen Konflikten nicht stärker thematisiert werden. Er muss bis zum 12. Mai aufgrund der Vorgaben eines US-Gesetzes entscheiden, ob er die im Rahmen der Atom-Vereinbarung ausgesetzten Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft setzt oder nicht. Wie er entscheiden wird, ließ er am Dienstag weiter offen.

Die Europäer versuchen, Trump davon zu überzeugen, die Vereinbarung beizubehalten. Trump attackierte das Atomabkommen beim Besuch Macrons am Dienstag erneut heftig. "Egal, wo man hingeht im Nahen Osten, sieht man die Fingerabdrücke Irans hinter den Problemen", sagte Trump. Es müsse einen umfassenderen "Deal" geben, der auch auf das iranische Raketenprogramm und die Unterstützung Teherans für radikale Gruppen in der Region abziele.

"Sehr offene Diskussion"

Macron räumte ein, er wisse nicht, welche Entscheidung Trump bezüglich des Atomabkommens treffen werde. Er habe diesbezüglich eine "sehr offene Diskussion" mit Trump geführt. Er hoffe, dass nun ein "neuer Deal mit Iran" möglich sei, der die Atomvereinbarung beinhalte. Ob Iran Gegenleistungen erhalten würde für Zugeständnisse beim Raketenprogramm oder seinen Aktivitäten im Nahen Osten ließen Trump und Macron offen.

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