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Trump verschärft Handelsstreit - Höhere Zölle auf chinesische Waren

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US-Präsident Trump hat im Handelsstreit die nächste Runde eingeläutet. Der Zollsatz auf chinesische Waren im Wert von 250 Milliarden Dollar steigt ab 1. Oktober um fünf Prozent.

Mitarbeiter richten im Rahmen von Handelsgesprächen zwischen China und den USA die Flagen aus, in Peking, 14.02.2019.
Die USA haben erneut ihre Strafzölle für Waren aus China erhöht.
Quelle: dpa

Der Zollsatz auf chinesische Waren steigt von 25 Prozent auf 30 Prozent, teilte der Präsident am Freitag über Twitter mit. Zugleich sollen die übrigen Importe von 300 Milliarden Dollar (224 Milliarden Euro) ab 1. September mit 15 Prozent Zoll belegt werden. Der zweite Teil der Strafzölle solle am 15. Dezember eingeführt werden, wie die US-Regierung erklärte.

Zuvor hatte die chinesische Regierung ebenfalls einen Erhöhung angekündigt: Peking will auf US-Waren im Wert von 75 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro) neue Abgaben bis zu zehn Prozent erheben. Die neuen chinesischen Strafzölle sollen ab dem 1. September beziehungsweise 15. Dezember gelten. Peking wird zusätzliche Zölle in Höhe von fünf bis zehn Prozent auf US-Waren mit einem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar (68 Milliarden Euro) erheben, wie das chinesische Handelsministerium am Freitag mitgeteilt hatte. China wird zunächst auf Sojabohnen und Erdölimporte einen Zusatzzoll von fünf Prozent erheben. Autozölle in Höhe von 25 Prozent sollen im Dezember folgen.

Trump reagiert auf Chinas Ankündigung

Wir brauchen China nicht und, ehrlich gesagt, ginge es uns ohne sie besser.
Donald Trump

Nach der Ankündigung hatte Trump am Freitagmorgen eine Reihe verärgerter Tweets abgesetzt und eine umgehende Reaktion angekündigt. "Wir brauchen China nicht und, ehrlich gesagt, ginge es uns ohne sie besser", schrieb er. Die USA würden von China nur beraubt. US-Firmen sei "hiermit befohlen, sich sofort um Alternativen zu China zu bemühen" und Produkte wieder zuhause in den USA herzustellen, erklärte Trump.

Der Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften dürfte am Wochenende auch die Staats-und Regierungschef der G-7 in Biarritz beschäftigen. China ist bei dem Gipfel führender westlicher Industriestaaten nicht eingeladen. Der Handelskonflikt zieht die globale Wirtschaft nach unten und betrifft alle Nationen, vor allem exportorientierte wie Deutschland.

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