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Streiks in Teilen Europas - Flugreisenden droht Ungemach

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Reisezeit ist auch Risikozeit für Streiks in der Luftfahrt. Das gilt für Reisende in Barcelona und für Kunden, die mit Ryanair in Großbritannien und Irland reisen.

Ryanair-Piloten im Streik (Archiv).
Ryanair-Piloten im Streik (Archiv).
Quelle: Niall Carson/PA Wire/dpa

Gleich in mehreren Ländern Europas drohen Fluggästen zur besten Urlaubszeit Unannehmlichkeiten durch Streiks. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Barcelona trat in einen unbefristeten Streik. Allein am Freitag sollten dort etwa 1.000 Flüge mit insgesamt 185.000 Passagieren abgefertigt werden.

In Großbritannien und Irland sind es die Ryanair-Piloten, die auf Konfrontationskurs mit ihrem Arbeitgeber gehen. Sie fordern unter anderem höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen

Die Lage am Airport El Pratin Barcelona sei vorerst noch normal, berichteten die Zeitung "El Mundo" und andere spanische Medien. Grund für den Ausstand ist ein Streit über bessere Arbeitsbedingungen. Die spanische Regierung hatte sich eingeschaltet und einen Mindestbetrieb von 90 Prozent festgelegt, der von den Streikenden eingehalten werden muss.

Erst vor rund zwei Wochen hatte in El Prat ein Streik des Bodenpersonals der spanischen Fluggesellschaft Iberia für erhebliche Probleme gesorgt. Mehr als 120 Flüge wurden gestrichen.

94 Prozent der Angestellten wollen bei Ryanair streiken

Bei Ryanair hat sich nach Angaben des Verbands 94 Prozent der 180 direkt bei Ryanair angestellten Piloten für einen Streik ausgesprochen, sollte sich die Airline nicht bis Montag gesprächsbereit zeigen. "Nur ein substanzielles Gegenangebot, das alle Bereiche unserer Forderungen angemessen adressiert, wird genug sein, um uns davon abzuhalten, nächste Woche Streik anzukündigen", sagte Forsa-Vizegeneralsekretär Ian McDonnell der Mitteilung zufolge.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Ryanair-Piloten in Großbritannien für Ende August und Anfang September mehrere Streiktage angekündigt. Am 22. und 23. August sowie vom 2. bis 4. September soll demnach ganztägig gestreikt werden.

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