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Streit der Kirchen um Ukraine - Moskau bricht mit Konstantinopel

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In der orthodoxen Kirche spitzt sich der Machtkampf zwischen den beiden Zentren Moskau und Konstantinopel (Istanbul) um die Ukraine weiter zu.

Ostern in Kiew (Archiv).
Ostern in Kiew (Archiv).
Quelle: Sergei Chuzavkov/AP/dpa

Die russisch-orthodoxe Kirche bricht im Streit um die kirchliche Hoheit über die Ukraine jeden Kontakt mit dem Patriarchen von Konstantinopel ab. Damit vertieft sich die Spaltung zwischen den wichtigsten Machtzentren der orthodoxen Christen. Das meldeten russische Agenturen.

Der Patriarch von Konstantinopel hatte zuvor die Hoheit über die zersplitterte orthodoxe Kirche der Ukraine übernommen. Dies gilt als Schritt zu einer kirchlichen Selbstständigkeit. Die russische Seite lehnt dies ab.

Die russisch-orthodoxe Kirche ist die größte Nationalkirche und rechnet seit Jahrhunderten auch die Ukraine zu ihrem Gebiet. Die politische Führung der Ukraine will im Konflikt mit Moskau den Einfluss der als feindlich empfundenen russischen Kirche zurückdrängen.

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