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Streit mit Athen um Landesnamen - Mazedonien billigt Umbenennung

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Viele Jahre schwelt der Streit um den Namen Mazedonien zwischen Griechenland und Mazedonien. Jetzt hat das Parlament in Skopje einen wichtigen Schritt gemacht.

Griechische und mazedonische Flagge (Archiv).
Griechische und mazedonische Flagge (Archiv).
Quelle: Alexandros Vlachos/ANA-MPA/dpa

Das mazedonische Parlament hat die Umbenennung des Landes in Nord-Mazedonien beschlossen. Für die Verfassungsänderung stimmten 81 der 120 Abgeordneten, womit die Zweidrittelmehrheit erreicht wurde.

Die Umbenennung ist eine Voraussetzung dafür, dass Mazedonien den Namensstreit mit Griechenland beilegen kann. Damit würde der Weg in Nato und EU frei, was Athen bislang blockiert hat. Griechenland bestand auf einer Änderung, weil eine Provinz ebenfalls den Namen Mazedonien trägt.

Archiv: Die Mazedonischen Gesetzgeber haben den wegweisenden Vorschlag zur Verfassungsänderung unterstützt, der es dem Land ermöglicht, seinen Namen zu ändern und der Nato beizutreten , aufgneommen am 26.10.2018 in Skopje

Athen-Votum steht noch aus - Mazedonien stimmt Umbenennung zu

Die Lösung des Namensstreits zwischen Mazedonien und Griechenland hat die vorletzte Hürde genommen. Das Parlament in Skopje stimmte der Umbenennung zu, nun geht der Ball an Athen.

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