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Streit um Burg Rheinfels - Prinz von Preußen verliert Prozess

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Der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers will seinen einstigen Familienbesitz hoch über dem Rhein zurück. Vorerst wird daraus nichts.

1924 wurde die Stadt St. Goar Eigentümerin der Burg. Archivbild
1924 wurde die Stadt St. Goar Eigentümerin der Burg. Archivbild
Quelle: Thomas Frey/dpa

Der Chef des Hauses Hohenzollern hat den Koblenzer Prozess um die Burg Rheinfels verloren. "Die Klage wird abgewiesen", sagte der Vorsitzende Richter. Georg Friedrich Prinz von Preußen hatte den einstigen Familienbesitz hoch über St. Goar am Rhein zurückgefordert.

Das Gericht urteilte, die Burgruine sei nach dem Untergang des Kaiserreichs als "gebundenes Sondervermögen" und somit nicht als Privatvermögen der Hohenzollern-Familie an die damalige preußische Krongutsverwaltung gegangen.

Burg Rheinfels

Landgericht Koblenz - Preußen-Prinz verliert Prozess um Rheinfels

Im Streit um Burg Rheinfels hat das Landgericht Koblenz entschieden: Der Chef des Hauses Hohenzollern bekommt den einstigen Familienbesitz nicht zurück. Berufung ist aber möglich.

von Christoph Schneider
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