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Neue Hinweise im Fall Amri - Ströbele wirft Behörden Versagen vor

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Im Fall Amri sprechen neue Belege für ein Versagen der Behörden. "Man hätte ihn aus dem Verkehr ziehen können und müssen", sagt Grünen-Politiker Ströbele.

Im Fall Amri sprechen neue Belege für ein Versagen der Behörden. "Man hätte ihn aus dem Verkehr ziehen können und müssen", so Hans-Christian Ströbele (B'90 Grüne), Mitglied im Kontrollgremium des Deutschen Bundestages.

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Im Fall Amri wirft Hans-Christian Ströbele (B'90 Grüne), Mitglied im Kontrollgremium des Deutschen Bundestages, den deutschen Behörden vor, dass sie "informiert waren und nicht eingegriffen haben". Bereits im Februar 2016 hätten ausreichend Gründe vorgelegen. "Es lagen gravierende Hinweise dafür vor, dass Anis Amri fest in den Strukturen des IS verankert war", sagte Ströbele im ZDF morgenmagazin. Das hätten auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und das BKA gewusst, so Ströbele weiter. "Man hätte ihn aus dem Verkehr ziehen können und müssen."

Der Tunesier Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge auf einem Berliner Weihnachtsmarkt gerast und hatte zwölf Menschen getötet. Auf der Flucht war er in Italien von Polizisten erschossen worden.

Recherchen des ZDF-Magazins Frontal 21 belegen, dass Amri schon Anfang 2016 vom IS Anweisungen erhielt, einen Selbstmordanschlag auszuüben. Polizei und Geheimdienste haben davon gewusst.

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