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Umfrage - Die attraktivsten Arbeitgeber für Berufsstarter

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Was ist Studienabgängern bei ihrem zukünftigen Arbeitgeber wichtig? Die wichtigsten Punkte aus der Studie "Attraktive Arbeitgeber 2019" geben Aufschluss.

Archiv: Eine Zugbegleiterin der Deutschen Bahn in Berlin
Eine Zugbegleiterin der Deutschen Bahn
Quelle: picture alliance/Ulrich Baumgarten

Autobranche sehr beliebt, Deutsche Bahn größter Aufsteiger

Auf den ersten Plätzen der attraktivsten Unternehmen hat sich nicht viel geändert. Die deutsche Automobilbranche mit Daimler und BMW auf Platz eins und zwei dominiert die Top 15. Auch Audi, Porsche und VW schaffen es in die Top 15. Dazu kommen die Technikunternehmen Siemens und Bosch. Der größte Aufsteiger dieses Jahr, von Platz 51 auf 13 hochgerückt, ist die Deutsche Bahn. Auch neu in den Top 15 sind die Firmen Bayer, Thyssenkrupp, Adidas und Lufthansa.

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Arbeitszeiten und Standort wichtig

Besonders wichtig für die Teilnehmer der Umfrage sind flexible Arbeitszeiten und Gleitzeit-Angebote im Unternehmen. Sie erwarten ein mittleres bis hohes Gehalt von ihrem zukünftigen Arbeitgeber, aber im Vergleich zum letzten Jahr geht der Trend zu einer eher geringeren Gehaltsvorstellung.

Internationale Mobilität ist weniger gefragt als während der letzten Jahre. Über die Grenzen Deutschlands hinweg suchen nur zehn Prozent der Befragten nach dem passenden Stellenangebot. Über ein Drittel begrenzt die Arbeitgebersuche sogar auf die eigene Region. Das stützt die These, dass Deutschland als Arbeitsumfeld für Akademiker attraktiver geworden ist.

Archiv: Eine Frau arbeitet an einem Laptop

Personal-Expertin von Daimler - "Jede Generation will einen Wandel anstoßen" 

Um auch für die Generation Y interessant zu sein, setzt Daimler auf neue Formate beim Recruiting. Aber auch "Start-up-Spirit" im Unternehmen sei ein Punkt, so Anna-Maria Karl.

Weiterbildung und Aufstiegschancen machen attraktiv

Der wichtigste harte Faktor bei der Arbeitgeberwahl ist weiterhin die Weiterbildungsmöglichkeit. Direkt danach auf Platz zwei stehen die Aufstiegschancen im Unternehmen. Einen Karriere-Stillstand lehnen junge Menschen also ab, stattdessen wollen sie Fortschritt, sowohl fachlich als auch beruflich. Ein weiterer wichtiger Auswahlfaktor ist das Gehalt. Nur für 1,6 Prozent hat dieser Punkt keine Bedeutung, und auch Gehaltsverhandlungen sind für viele Berufseinsteiger eine Option.

Das Image eines Unternehmens ist für über die Hälfte der Befragten ein wichtiger Faktor in der Unternehmenswahl, verliert aber im Gegensatz zum Vorjahr etwas an Bedeutung. Der Faktor Jobsicherheit findet sich erst im Mittelfeld, hier zeigen sich wahrscheinlich die Auswirkungen des anhaltend guten Arbeitsmarkts für Akademiker.

Arbeitsatmosphäre mit Abstand am wichtigsten

Schaut man auf die weichen Faktoren der Stellenauswahl, liegt der Punkt Arbeitsatmosphäre mit Abstand auf Platz eins. Über 80 Prozent der Befragten geben der Arbeitsatmosphäre eine große Bedeutung bei der Jobwahl, und damit liegt diese sogar vor dem Faktor Weiterbildung. Den zweiten Rang belegt die Work-Life-Balance, 70 Prozent sehen ein ausgeglichenes Arbeits- und Privatleben als wichtiges Kriterium an.

Auch wenn er an Wichtigkeit eingebüßt hat, landet der Faktor Abwechslung als Auswahlkriterium noch immer auf Platz drei. Das Ergebnis spiegelt den generellen Wunsch nach Fortschritt wider, Monotonie im Arbeitsalltag ist unerwünscht.

Frauen legen andere Schwerpunkte

Frauen unterscheiden sich bei ihren Angaben in einigen Punkten von den gesamten Ergebnissen. Ihnen sind Image, Wohnort, Branche, Jobsicherheit und Sozialleistungen wichtiger als Männern. Etwas weniger wichtig ist ihnen dafür die Bezahlung. Auch bei den weichen Faktoren gibt es Unterschiede. Frauen legen mehr Wert auf Arbeitsatmosphäre, Abwechslung und Familienfreundlichkeit.

Die Studie wurde von der Firma Berufsstart mit 3.500 freiwilligen Teilnehmern durchgeführt und ist nicht repräsentativ.

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