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Hirnabbau bei Antarktis-Aufenthalt

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Studie deutscher Forscher - Hirnabbau bei Antarktis-Aufenthalt

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Für Monate abgeschieden in extremer Umwelt: Dafür ist der Mensch nicht wirklich gut geschaffen. Wissenschaftler haben eine neue Folge solcher Langzeitaufenthalte entdeckt.

Die deutsche Forschungsstation Neumayer-Station III. Archivbild
Die deutsche Forschungsstation Neumayer-Station III. Archivbild
Quelle: Thomas Steuer/Alfred-Wegener-Institut/dpa

Anhaltende Dunkelheit, bis zu minus 50 Grad, immer die gleichen Gesichter und eine schnelle Abreise unmöglich: Ein Langzeitaufenthalt in der Antarktis kann deutschen Forschern zufolge deutliche Auswirkungen aufs Gehirn haben.

Bei Menschen, die sich 14 Monate auf der Neumayer-Station III aufhielten, seien Verkleinerungen in Teilbereichen des Hippocampus festgestellt worden. Die sind für Gedächtnis und räumliches Denken zuständig. Was die Veränderungen auslöst, ist unklar. Das Problem könnte auch für die Raumfahrt relevant sein.

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