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Insektizide töten Fische

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Studie in Japan - Insektizide töten Fische

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Pflanzenschutzmittel gelten als eine der Hauptursachen für den Insektenschwund. Nun verweisen Forscher auf mögliche weitere große Schäden für die Natur.

Fischbestände brechen ein.
Fischbestände brechen ein.
Quelle: Peter Endig/zb/dpa

Bestimmte Pflanzenschutzmittel könnten erhebliche Auswirkungen auf Fischbestände haben. Das ergab eine jahrzehntelange
Studie an einem japanischen See.

Demnach fiel der erstmalige Einsatz bestimmter Pestizide auf nahe gelegenen Reisfeldern mit dem Zusammenbruch ganzer Fischpopulationen im Lake Shinji zusammen, wie japanische Forscher im Fachmagazin "Science" schreiben.

Sie vermuten, dass kleinste Wassertiere, und damit die Nahrung der Fische, zerstört wurden. Die dort eingesetzten Insektizide, sogenannte Neonikotinoide, sind weltweit stark verbreitet. Ähnliche Szenarien könnten nach Expertenaussagen daher auch in der EU geschehen sein. Dort gibt es seit einiger Zeit jedoch weitgehende Verbote dieser Substanzen. Die Neonikotinoide sind in der Kritik, weil sie neben Schädlingen auch nützlichen Insekten wie Bienen schaden.

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