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Verkehrsprobleme - Bahn kämpft mit "Burglind"

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Umgestürzte Bäume auf Straßen und Gleisen - mit heftigen Orkanböen fegt das Sturmtief "Burglind" über den Westen Deutschlands. Die Deutsche Bahn hat mehrere Strecken gesperrt.

Mit Windböen von mehr als 120 Kilometer pro Stunde ist der erste Sturm des neuen Jahres über Deutschland hinweggebraust.

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Wegen der Sturmschäden hat die Bahn am Mittwoch den Fernverkehr regional eingeschränkt. Sperrungen gibt es auf den Strecken von Köln nach Bonn, Aachen, Koblenz und Niederlahnstein sowie von Aachen nach Krefeld und von Kaiserslautern nach Ludwigshafen. Auch im Nahverkehr sind einzelne Strecken gesperrt: in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern.

Es sei noch nicht absehbar, wann die Verbindungen wieder voll befahrbar seien, teilte das Unternehmen mit. Über eine kostenlose Sonderhotline können sich Reisende informieren.

Triebwagen bei Lünen entgleist

Auf der Strecke zwischen Coesfeld und Dortmund im Bereich Lünen prallte ein Zug auf einen umgestürzten Baumstamm. Dabei entgleiste der Triebwagen und rutschte trotz Schnellbremsung etwa 120 Meter durch das Gleisbett. Von den rund 70 Fahrgästen wurde niemand verletzt.

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Mit orkanartigen Böen von mehr als 120 Kilometern pro Stunde traf Sturmtief "Burglind" am Morgen auf den Westen Deutschlands. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen behinderten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz massiv den Berufsverkehr. Straßen waren blockiert, die Feuerwehren im Dauereinsatz. Die Polizei rief die Autofahrer auf, besonders vorsichtig zu fahren.

In Essen und Mülheim standen Straßen unter Wasser, Gegenstände flogen umher. Auch auf den Autobahnen A44 zwischen Jülich und Aldenhoven und auf der A59 bei Duisburg kam es laut WDR und Radio Duisburg zu Behinderungen: Auf der A44 stürzte ein Hochsitz auf die Fahrbahn.

Umgestürzte Bäume in Rheinland-Pfalz

Schwere Verkehrsbehinderungen auch in Rheinland-Pfalz: Umgestürzte Bäume blockierten viele Straßen, auch im Bahnverkehr gab es Störungen. In mindestens drei Ortschaften in der Südwestpfalz fiel der Strom aus, wie die Polizei in Dahn mitteilte. Alle Einsatzstellen seien am Rotieren, sagte eine Polizeisprecherin.

Einen Überblick, wie groß die Schäden waren, gab es zunächst nicht. "Ich glaube, wir werden diese Bäume heute nicht mehr zählen können." Es seien einfach zu viele, erklärte die Sprecherin.

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In Sinzig-Bad Bodendorf hob eine Windhose ein Stalldach ab und schleuderte es auf eine Hauptstraße. Mehrere Autos und angrenzende Häuser wurden laut Polizei beschädigt. Das Unwetter sorgte außerdem im Hunsrück und im Westerwald für Chaos.

Verkehrsprobleme in Hessen

In Hessen legte "Burglind" den Verkehr teilweise lahm. Bäume stürzten um und behinderten den Verkehr. Bei Limburg fiel ein Baum auf die Oberleitung der Bahn und bremste Züge auf der Strecke Limburg-Frankfurt aus. Beim Polizeipräsidium Westhessen gingen laufend Meldungen ein, vor allem für den Rheingau, Hochtaunus und Limburg, sagte ein Sprecher. Die Polizei riet auch über den Kurznachrichtendienst Twitter, vorsichtig zu sein, gerade bei Fahrten durch Waldgebiete.

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte schon in der Nacht zu Mittwoch vor umherfliegenden Gegenständen und umstürzenden Bäumen gewarnt. "Die Böden sind durch den Regen der vergangenen Tage durchnässt, Bäume kippen leichter um", sagte der DWD-Meteorologe Robert Hausen. Vor allem in Wäldern solle man sich am Mittwoch lieber nicht aufhalten.

Kaltfront zieht übers Land

Am Vormittag sollte die Kaltfront in Richtung südliches Hessen, Baden-Württemberg und Bayern weiterziehen. Der Wind dürfte laut Hausen Spitzengeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 Stundenkilometern erreichen. Die Unwettergefahr nehme im Laufe des Vormittags vom Westen aus ab, so der Meteorologe.

In Bayern blieben am Mittwoch die Zoos in München und Augsburg geschlossen. Der Münchner Tierpark Hellabrunn begründete dies mit der Gefahr von herunterfallenden Baumteilen. Auch der Augsburger Zoo gab Sicherheitsgründe für die Schließung an. Auch die Zugspitzbahn stellte den Betrieb zum Gipfel des höchsten deutschen Bergs wegen "Burglind" ein. Das Skigebiet mit seinen Abfahrten und Pisten blieb geschlossen.

Ganztägig wird im Alpenvorland in Höhenlagen ab 1.500 Metern vor Orkanböen gewarnt. In Hochlagen im Harz und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge gilt das bis Donnerstagmorgen.

Sturmtief "Burglind" zieht mit heftigen Böen und starkem Regen vom Westen aus über Deutschland. Probleme im Verkehr durch umgestürzte Bäume und blockierte Bahnlinien blieben nicht aus.

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