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Verkehrsprobleme - "Burglind" fegt über den Westen

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Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen - Sturmtief "Burglind" fegt mit heftigen Orkanböen über den Westen Deutschlands. Am Vormittag dürfte auch der Süden betroffen sein.

Es wird sehr nass und windig mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 km/h in den Hochlagen. Die Temperaturen liegen bei 5 - 14 Grad. "Die Polizei spricht von vielen Schäden und umgestürzten Bäumen im Bereich Hunsrück", sagt ZDF-Reporter Dominik Lessmeister …

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Mit orkanartigen Böen von mehr als 120 Kilometern pro Stunde ist Sturmtief "Burglind" auf den Westen Deutschlands getroffen. Umgestürzte Bäume und heftiger Regen behinderten am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz massiv den Berufsverkehr. Straßen waren blockiert und der Regionalverkehr der Bahn gestört. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Die Polizei rief die Autofahrer auf, besonders vorsichtig zu fahren.

Auf der Strecke zwischen Coesfeld und Dortmund im Bereich Lünen prallte ein Zug auf einen umgestürzten Baumstamm. Dabei entgleiste der Triebwagen und rutschte trotz Schnellbremsung etwa 120 Meter durch das Gleisbett. Von den rund 70 Fahrgästen wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Die Fahrgäste sollten mit Bussen weggebracht werden.

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Im Fernverkehr der Bahn gab es nach Auskunft eines Sprechers am Morgen erste Behinderungen im Großraum Köln. Die Auswirkungen waren zunächst noch unklar.

In der Region Aachen sorgte der Sturm für einen Dauereinsatz von Polizei und Feuerwehr. Am häufigsten wurden die Rettungskräfte wegen umgestürzter Bäume, herabgefallener Äste sowie umherfliegender Mülltonnen und Verkehrsschilder alarmiert.

In Essen und Mülheim standen Straßen unter Wasser, Gegenstände flogen umher. Ein umgestürzter Baum blockierte die wichtige Regionalbahnlinie zwischen Aachen und Düsseldorf. Auch auf den Autobahnen A44 zwischen Jülich und Aldenhoven und auf der A59 bei Duisburg kam es laut WDR und Radio Duisburg zu Behinderungen: Auf der A44 stürzte ein Hochsitz auf die Fahrbahn.

Umgestürzte Bäume in Rheinland-Pfalz

Schwere Verkehrsbehinderungen auch in Rheinland-Pfalz: Umgestürzte Bäume blockierten viele Straßen, auch im Bahnverkehr gab es Störungen. In mindestens drei Ortschaften in der Südwestpfalz fiel der Strom aus, wie die Polizei in Dahn mitteilte. Die Böen erreichten Geschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde. Alle Einsatzstellen seien am Rotieren, sagte eine Polizeisprecherin.

Einen Überblick, wie groß die Schäden waren, gab es zunächst nicht. "Ich glaube, wir werden diese Bäume heute nicht mehr zählen können." Es seien einfach zu viele, erklärte die Sprecherin. Das Unwetter sorgte außerdem im Hunsrück und im Westerwald für Chaos, wie ein Polizeisprecher in Koblenz mitteilte.

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In Hessen legte "Burglind" den Verkehr teilweise lahm. Vielerorts stürzten Bäume um und behinderten den Verkehr. Bei Limburg fiel ein Baum auf die Oberleitung der Bahn und bremste Züge auf der Strecke Limburg-Frankfurt aus. Das Polizeipräsidium Westhessen registrierte zahlreiche umgestürzte Bäume. Es gingen laufend Meldungen ein, vor allem für den Rheingau, Hochtaunus und Limburg, sagte ein Sprecher. Die Polizei riet auch über den Kurznachrichtendienst Twitter, vorsichtig zu sein, gerade bei Fahrten durch Waldgebiete.

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor umherfliegenden Gegenständen und umstürzenden Bäumen. "Die Böden sind durch den Regen der vergangenen Tage durchnässt, Bäume kippen leichter um", sagte der DWD-Meteorologe Robert Hausen in der Nacht zum Mittwoch. Vor allem in Wäldern solle man sich am Mittwoch lieber nicht aufhalten.

Kaltfront zieht übers Land

Am Vormittag sollte die Kaltfront in Richtung südliches Hessen, Baden-Württemberg und Bayern weiterziehen. Der Wind dürfte laut Hausen Spitzengeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 Stundenkilometern erreichen. Die Unwettergefahr nehme im Laufe des Vormittags vom Westen aus ab, so der Meteorologe.

An der Nordseeküste könne es am späten Vormittag orkanartige Böen geben. Ganztägig wird im Alpenvorland in Höhenlagen ab 1.500 Metern vor Orkanböen gewarnt. In Hochlagen im Harz und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge gilt das bis Donnerstagmorgen.

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