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Sturmböen bis Windstärke 9 - Unwetter stoppt Narrentreiben in NRW

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Der Deutsche Wetterdienst warnt am Sonntag vor Sturmböen bis Windstärke 9. Vor allem in Nordrhein-Westfalen ziehen mehrere Städte Konsequenzen für ihre Karnevalsumzüge.

Zwei Karnevalisten laufen über die Kö
Narren ziehen ab: Das Kö-Treiben in Düsseldorf wurde abgesagt - wegen des Sturms.
Quelle: dpa

Vom stürmischen Wetter betroffen sind auch die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf: In Köln wurden am Sonntag die beliebten Schull- un Veedelszöch in Köln kurzfristig abgesagt. "Um alle Teilnehmenden und alle Jecken am Zugweg zu schützen, können die Zöch nicht stattfinden", teilte die Stadt mit. Immer wieder hätten sich durch den starken Wind Verkleidungen gelöst und in den Zugweg geragt. Zuvor war bereits das beliebte Kö-Treiben in Düsseldorf abgesagt worden.

Ursprünglich hatten die Veranstalter in Köln gehofft, dem Wind zu entgehen. Die Schul- und Viertelsumzügen, wie sie auf Hochdeutsch heißen, waren daher um etwa eine halbe Stunde vorverlegt worden. Zudem sollte der Zugweg stark verkürzt werden. Rund 8.000 Teilnehmer wollten sich auf die Strecke machen.

Düsseldorf: "Entscheidung nicht leicht gemacht"

In Düsseldorf wurde das traditionelle "Kö-Treiben" annuliert, wie das Comitee Düsseldorfer Carneval mitteilte. Begründet wurde die Entscheidung mit den Warnungen vor schweren Sturmböen. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", erklärte CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

Die Stände in der Düsseldorfer Altstadt und das Festzelt auf dem Burgplatz sollten demnach ab dem späten Nachmittag aber geöffnet werden. Für den Rosenmontagzug wurde zunächst nicht mit Einschränkungen gerechnet, weil das Wetter wieder besser werden sollte.

Rosenmontagszüge bislang nicht gefährdet

Auch anderswo haben die Jecken in NRW Probleme mit dem Sturm. Mehrere kleine Umzüge wurden abgesagt oder fallen kleiner aus.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Sonntag in ganz NRW vor Sturmböen bis Windstärke 9. Dazu soll es heftig und fast pausenlos regnen. Die großen Rosenmontagszüge sind nach den Prognosen der Meteorologen hingegen nicht gefährdet.

Am Fastnachtssonntag müssen Narren im Süden und der Mitte Deutschlands mit Sturmböen rechnen:

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Dutzende Karnevalsumzüge wurden wegen Sturmböen auch im Nachbarland Niederlanden abgesagt. Allein in den südlichen Provinzen Limburg und Brabant wurden laut lokaler Medien rund 80 Umzüge gestrichen. Dazu gehörte etwa die Parade in Oldenzaal, zu der jährlich rund 100.000 Besucher kommen. In Maastricht musste der Umzug ohne die großen Wagen auskommen. Viele andere Kommunen haben ihre Umzüge auf Rosenmontag oder Dienstag verlegt.

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